Langkatalogisat: Köln, Dombibliothek, Codex 1001a.
Alternative Identifikation(en):Sammeltitel:Bezeichnung:Incipit:-
Beatissimo papae Damaso Hieronimus... (nach: Zensus)
Explicit:-
... Usq(ue) salvum facere quod perierat (nach: Zensus)
Entstehungszeit:Entstehungsort:Hauptsprache:Beschreibstoff:Umfang:Lagenstruktur:-
Lagen: 2*IV, V, 5-IV, III, I V, V, III, 9-IV, IV-1, 11, 5*IV, 1+1. (nach: BlochSchnitzler:69-75)
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Lagen 1-28, 310, 4-88, 96, 108, 118+2, 126, 13-218, 226+1, 234, 24-288, 294 (letztes Blatt = Spiegelblatt ohne Zählung) ; (nach: Glaube und Wissen)
Seitennummerierung:Format:Schriftspiegel:Anzahl der Spalten:Gesamtbeschreibung des Layouts:-
einspaltig zu 21 bzw. 26 Zeilen (nach: BlochSchnitzler:69-75)
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Schriftspiegel 205 x 133 mm ; Blindliniierung mit Versalienspalte innerhalb des Schriftspiegels am Außenrand ( 23 mm ) (bis 96v) sowie Marginalspalten innen ( 28 mm ) und außen ( 45 mm ) bzw. zu beiden Seiten ( 27 mm ) (ab 145r); einspaltig, im Capitulare zwei Spalten von je 70 mm Breite und 12 mm Abstand ; 21, 26 (97r-144v und 196r-217v) und 30 (ab 218r) Zeilen. (nach: Glaube und Wissen)
Schrift und Hände:-
In karolingischer Minuskel beschrieben. Kapitelanfangslettern in Gold, die Seitenüberschriften in Mennige, sie fehlen von Fol. 145 r an. Sechs Schreiber (Hand l: fol 9-67r, 73r-96v; Hand 2: 67v-72v; Hand 3: 97v-144v [26 Zeilen]; Hand 4: 145r-195v; Hand 5: 196r-213r [26 Zeilen]; Hand 6: 213r-220 [26 Zeilen]). (nach: BlochSchnitzler:69-75)
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Lateinischer Text in dunkelbrauner bis schwarzer frühromanischer Minuskel, gelegentliche Rubrizierung, z.T. in Gold; Auszeichnungsschrift: Capitalis Quadrata und Rustica, Uncialis; Initialen: Capitalis, Uncialis; zu Beginn einzelner Verse und Capitula einzeilige Anfangsbuchstaben in Tinte mit roter Schattierung oder ein- und zweizeilige Anfangsbuchstaben in Gold; (nach: Glaube und Wissen)
Einband:-
Alter Einband aus leinenbezogenen Eichenholztafeln, auf dem heutigen Rückdeckel Vertiefung wohl für ein Elfenbeinrelief, 20,1 X 11,7. (nach: BlochSchnitzler:69-75)
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Einband: Ziegenleder über Eichenholz mit einer Vertiefung ( 204 x 117 mm ) für die Einfügung einer Elfenbeintafel auf der Rückseite (!) und zahlreichen Nagelspuren, die auf eine Metallverkleidung hinweisen; auf die Innenspiegel originale Pergamentblätter aufgeklebt; die Vertauschung von Vorder- und Rückseite könnte auf die Restaurierung des Einbandes zurückzuführen sein, der auch der neue Buchrücken und zwei Schließen aus Messing und Leder zuzurechnen sind; um 1030 (letzter Jahresring 1011); 1970 restauriert. (nach: Glaube und Wissen)
Zustand:-
Die Bindung stark gelockert. Die drei letzten Evangelistenbilder sind durch Verschmutzung beeinträchtigt, stellenweise ist die Farbe abgeblättert. (nach: BlochSchnitzler:69-75)
Überblicksbeschreibung:-
Evangeliar aus St. Maria ad Gradus Das Evangeliar befand sich noch 1752 im Besitz der im vergangenen Jahrhundert (ab 1816) abgerissenen Kölner Kirche St. Maria ad Gradus (Hartzheim 1752), die im Jahre 1057 von Erzbischof Anno II. (1056-1075) geweiht worden war. Ob es zur ursprünglichen, noch im Auftrag Annos angelegten Ausstattung gehörte, ist unsicher. Durch die Jahresringe des originalen Holzeinbandes ist die Handschrift auf jeden Fall nach 1011 und durch die stilistische Einbindung der Miniaturen genauer um 1030 zu datieren. Zusammen mit den Evangeliaren in New York (Pierpont Morgan Libr., M 651) und Bamberg (Staatsbibl., Ms. Bibl. 94) dokumentiert sie innerhalb der Kölner Buchmalerei eine Sonderform, die wegen ihres kostbaren Schmucks als 'Reiche Gruppe' bezeichnet wird und wohl im 2. Viertel des 11. Jahrhunderts entstand. Motivisch und ikonographisch ist die Handschrift den übrigen Evangeliaren der Kölner Schule eng verbunden. Diese Einheitlichkeit erklärt sich aus der fast normativen Wirkung eines in Köln als Vorlage genutzten Evangeliars, das dem Trierer Gregormeister (tätig gegen Ende des 10. Jhs.) zugeschrieben werden kann (Manchester, John Rylands Libr., Lat. 98). Typisch ist zudem die Ergänzung der kanonischen Vorreden um Hexameter aus Kölner Feder, die das jeweilige Evangelium erläutern, oder die Erweiterung des Bildprogramms um die den Evangelien vorangestellte Maiestas und um das Autorenportrait des Bibelübersetzers Hieronymus als Verfasser der Prologe. Als Quellen sind spätkarolingische Bildtypen zu erschließen, die vielleicht schon in einer ottonischen Umformung durch den Gregormeister vorgelegen haben mögen (Bloch/Schnitzler I 1967 ). Um so erstaunlicher ist der stilistische Bruch, der sich um 1030mit dem Übergang von der vorangegangenen 'Malerischen' zur 'Reichen Gruppe' vollzieht, und der mit dem Einfluß neuer Vorlagen einhergeht. Der sehr vom Malgestus geprägte Pinselstrich der früheren Miniaturen wird von konstruierter Großflächigkeit abgelöst. Ob der Stilwandel auf einen unter Erzbischof Pilgrim (1021-1036) verstärkten Einfluß Reichenauer Malerei zurückzuführen oder vielleicht eher den allgemeinen Stiltendenzen der Zeit verpflichtet ist, muß hier offen bleiben. Die im Hillinus-Codex (Dom Hs.12, Kat.Nr.76) dokumentierte Präsenz Seeoner und Reichenauer Tradition hat keine meßbaren Konsequenzen in der Kölner Malerei bewirkt - wenn man von der für die Schule ungewöhnlichen L-Initiale zum Lukasprolog unserer Handschrift (116r) absieht. Ikonographisch weichen vor allem die Evangelistenbilder der 'Reichen Gruppe' von denjenigen der älteren Kölner Handschriften ab. Die neuen Bildquellen liegen in Byzanz und spätkarolingischer Buchmalerei aus der Zeit Karls des Kahlen (840/843-877). Nur vage zu erschließende Parallelen reichen von Süddeutschland über Mainz bis nach Trier (Bloch/Schnitzler I 1967 ) - sie streifen nicht die Reichenau - und lassen keine eindeutigen Abhängigkeiten erkennen. Mit dem abrupten Ende der 'Reichen Gruppe' verlieren auch die neuen Vorlagen an Einfluß. Insgesamt bestimmen die delikate Farbigkeit und die kostbaren Materialien den Eindruck der Handschrift. Der Ausstattung stehen jedoch Schwächen in der Ausführung des Textes gegenüber, die Probleme in der Zusammenführung von Text und Bild deutlich machen. Der bis auf Folio 121v-122r gute Erhaltungszustand, die Textauslassung auf Folio 179v und Mängel des 'Capitulare evangeliorum' (Beissel 1898) legen die Vermutung nahe, daß das Evangeliar nicht zum lesenden Gebrauch bestimmt war, sondern vielleicht als "Schwurbibel" Verwendung fand (Schönartz 1975). Autor des Textes: Ulrike Surmann (nach: Glaube und Wissen)
Inhaltsangabe (nach:
Zensus)
Incipit: Beatissimo papae Damaso Hieronimus...
Explicit: ... Usq(ue) salvum facere quod perierat
Inhaltsangabe (nach:
Glaube und Wissen)
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Innenspiegel: Evangeliar/ca. 1025/vgl. Chronik I, 188.129/Bibliothek des Erzbischöflichen Priesterseminars/Cöln a. Rh; Bibliotheksstempel der Diözesanbibliothek; Signaturen aus unterschiedlichen Zeiten Hs.1a/548/2702/94.
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1r Eingangszierseite: gerahmtes Purpurfeld.
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1v Maiestas Domini mit Beischrift IHCUS XPISTUC umgeben von den mit Namen bezeichneten Evangelistensymbolen und vier Propheten (HIEZECHIEL, DANIEL, ISAIAS, HIEREMIAS); im Buch Christi die Inschrift EGO SUM ALFA ET OMEGA PRIMUS (Apk 22,13).
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2r - 7v Zwölf Kanontafeln (2I, 3II, III, IV, V, VI-VIII, IX-Xsup>Mt/sup>, Xsup>Mk, Lk/sup>
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8r - 15v Vorreden.
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8r Autorenbild des Bibelübersetzers Hieronymus mit einem Schreiber und begleitenden, nicht ganz sauberen Hexametern Hic pater insignis meritis Hieronimus almis. Scriptor et interpres divinae legis habetur (Jacobsen 1991, 187 ) - Dieser ist der gütige Hieronymus, der Vater, durch seine Verdienste ausgezeichnet: als der Schreiber und Übersetzer des Göttlichen Gesetzes wird er angesehen.
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8v Initialzierseite. Titel zum Brief des Hieronymus an Papst Damasus I.
Incipit: b(EATISSIMO PAPAE DAMASO HIERONIMUS).
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9r Brief N(OVUM OPUS) (Stegmüller 595 ).
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13r Vorrede P(LURES FUISSE) (Stegmüller 596 ).
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Titel: Matthäusevangelium
15v - 79r
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15v Vorrede M(ATHEUS IN IUDEA) (Stegmüller 590 ). Als Rubrik: MATHEUS HIC HOMINEM GENERALITER IMPLET.
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20r Schriftzierseite
(MGH PP V 449, Nr.23 c II ; Bloch/Schnitzler I 1967, 72 ; Jacobsen 1991, 187 ) - Gezählt unter die apostolischen Freunde des Herrn, ist dieser es, der als erster, voll des heiligen Charismas, die berühmten Wundertaten des heilbringenden Christus aufschrieb und zu den heiligen Taten dessen fromme Lehren hinzusetzte. Als würdiger Evangelist Gottes, mit dem Zunamen Levi, zeigte Matthäus ihn als wahren Menschen und wahren Gott.
Incipit: INTER APOSTOLICOS DOMINI/NUMERATUS AMICOS/HIC EST QUI PRIMUS SANCTO/QUE CARISMATE PLENUS/CLARA SALUTIFERI SCIP/SIT (!) MIRACULA XPISTI./IPSIUS ET SACRIS IUNXIT/PIA DOGMATA FACTIS/DIGNUS EVANGELISTA/DEI COGNOMINE LEVI/ MATHEUS OSTENDENS/VERUM HUNC HOMINEMQUE/DEUMQUE
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21v Evangelist Matthäus. Auf den Schriftrollen aller Evangelisten ist der Beginn des jeweiligen Evangeliums verzeichnet.
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22r Titelzierseite
Incipit: INCIPIT LIBER SANCTI EVANGELII SECUNDUM MATHEUM.
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23v Initialzierseite
Im Rahmen vier Medaillons mit männlichen Büsten vor Goldgrund.
Incipit: L(IBER GENERATIONIS).
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24r Fortsetzung des Textes mit der Wiederholung von generationis.
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Titel: Markusevangelium
80r - 115v
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80r Vorrede
(Stegmüller 607 ).
Incipit: M(ARCUS EVANGELISTA DEI)
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84r Schriftzierseite doctor apostolicus hoc/pingitur ordine Marcus./Qui Petri natus fuit/In baptismate SanctuS/Atque evangelii quod di/dicit ore magistri/Veridicus scriptor/quod summus postea pastor/Praedicat In magnis A/lexandri moenibus urbis/In qua nunc meritis/martyr veneratur opimis (MGH PP V 450, Nr.23 c III ; Bloch/Schnitzler I 1967, 73 ; Jacobsen 1991, 188 ) - In dieser Reihe wird Markus dargestellt, der apostolische Gelehrte, der als Heiliger geboren ist in der Taufe durch Petrus und ein wahrhaftiger Schreiber des Evangeliums war, das er aus dem Munde des Lehrers erfuhr, das er später als höchster Hirte in den großen Mauern der Stadt des Alexander verkündete, wo er nun mit verdienten Reichtümern als Märtyrer verehrt wird.
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85r Titelzierseite
Incipit: INCIPIT LIBER SANCTI EVANGELII SECUNDUM MARCUM.
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85v Initialzierseite IN(ITIUM). Im Rahmen zwei Medaillons mit männlichen Büsten vor Goldgrund.
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Titel: Lukasevangelium.
116r - 173v
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116r Vorrede
(Stegmüller 620 ).
Incipit: L(UCAS SYRUS ANTIO censis)
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117r Capitula Z(acharias).
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121v Schriftzierseite AECLESIAE LAMPAS SA/CER HIC EST NOMINE LUCAS/QUI VIR APOSTOLICUS DI/VINO FAMINE (!) PLENUS/HOC EVANGELIUM DOMINO/TRIBUENTE SACRATUM/SCRIPSIT ET IN TOTUM/SPARSIT LATISSIME MUNDUM/IPSE SEQUENS SANCTUM PER/PLURIMA VINCULA PAULUM/BITHINIAQUE DOCENS MI/GRAVIT AD ARDUA CELEBS (MGH PP V 450, Nr.23 c IV ; Bloch/Schnitzler I 1967, 73 ; Jacobsen 1991, 188 ) - Dieser ist die heilige Leuchte der Kirche, mit Namen Lukas, der als Apostel voll des göttlichen Hauches dieses heilige Evangelium schrieb, von Gott gewährt, und es weithin in die ganze Welt verbreitete. Er folgte dem heiligen Paulus durch viele Fesseln und wanderte lehrend und unverheiratet bis in die steilen Höhen Bithyniens.
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122v Initialzierseite mit dem Vorspann
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Incipit: Q(UONIAM QUIDEM)
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123r Beginn des Evangelienberichtes
Incipit: F(UIT IN DIEBUS).
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Titel: Johannesevangelium.
173v - 211v
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177r Schriftzierseite INTER PRECIPUOS PA/RADYSI QUATUOR AMNES/HIC EST VERBIPOTENS CAE/LI SIMNISTA IOHANNES/QUI SACRA DIVINI RE/SERANS MISTERIA VERBI/PLANUS (!) HAEC SCRIPSIT/PER MUNDI CLIMATA SPARSIT/INTER MIRIFICOS ACTUS/ETIAM AD CAELESTIA RAPTUS/MONSTRA (!) VENTURAE/QUALIS SIT GLORIA VITAE (MGH PP V 450, Nr.23 c V ; Bloch/Schnitzler I 1967, 74 ; Jacobsen 1991, 188 ) - Unter den vorzüglichen vier Flüssen des Paradieses ist dieser hier Johannes, wortgewaltiger Vertrauter des Himmels, der die heiligen Geheimnisse des göttlichen Wortes eröffnete, diese klar vernehmbar aufschrieb, über die Zonen der Welt hin verbreitete. Unter wunderbaren Taten zum Himmel emporgerissen zeigt er, welches der Glanz des kommenden Lebens sein wird.
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178r Titelzierseite
Incipit: INCIPIT LIBER SANCTI EVANGELII SECUNDUM IOHANNEM.
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178v Initialzierseite IN . Im Rahmen und in der Mitte der Buchstabenligatur das Lamm Gottes und die Evangelistensymbole.
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179r Schriftzierseite principio erat verbum ... Fuit homo missus a Deo.
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179v Leer (Textauslassung).
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180r Text setzt wieder ein mit Et de plenitudine (Jo 1,16).
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Titel: Capitulare evangeliorum.
211v - 220r
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220v Leer. Innenspiegel Num 753b.
Buchschmuck (nach:
Zensus)
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Fol. 1r Zierseite, Purpurgrund ohne Beschriftung
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Fol. 1v Maiestas Domini: In dem durch drei Purpurstreifen horizontal unterteilten Goldgrund sind als Halbfiguren Hiezechiel (o. li.), Daniel (o. re.), Isaias (u. re.) und Hieremias (u. li.) abgebildet
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in den Mittelfeldern befinden sich die Evangelistensymbole
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Fol. 2r - 7v Kanontafeln: Purpurne Architrave, goldgefaßt, mit einer Beschriftung in goldenen Majuskeln, die Kapitelzahlen in blaßviolett, goldene Trennungslinien
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Fol. 8r Hieronymusbild: Der Kirchenvater wendet sich diktierend einem Schreiber zu
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Fol. 8v Zierseite zum Beginn der ersten Vorrede 'Novum Opus', goldene Majuskeln auf Purpurgrund
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Fol. 9r , 13r und 15v Gold- und Silberinitiale mit Ranken auf Blau und Grün
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Fol. 20r Zierseite, Purpurgrund mit goldener Beschriftung
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Fol. 21v Darstellung des Evangelisten Matthaeus
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Fol. 22r Incipitseite, goldene Majuskeln auf Purpurgrund, der Rahmen besteht aus grünem und hellblauem Blattfries zwischen Goldleisten in der Mitte, jeweils aufgesetzt ein Zierquadrat mit Mäander
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Fol. 23v Evangelieninitialseite, auf dunklem Purpurgrund Gold- und Silberinitialen
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Fol. 80r Initial-M zum Prolog des Markusevangeliums, nur mennigfarben angelegt
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Fol. 84r Zierseite, Purpurgrund mit goldener Beschriftung
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Fol. 84v Darstellung des Evangelisten Markus
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Fol. 85r Incipitseite, goldene Majuskeln auf Purpurgrund, der Rahmen aus hellblauem und violettem Fries, ohne Zierquadrate
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Fol. 85v Evangelieninitialseite
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Fol. 116r Goldrankeninitiale L(ukas) zu Beginn des Prologs zum Lukasevangelium
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Fol. 121v Zierseite, Purpurgrund mit goldener Beschriftung, auf dem Rahmen Zierquadrate mit geometrischen Mustern
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Fol. 122r Darstellung des Evangelisten Lukas
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Fol. 122v Evangelieninitialseite
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Fol. 177r Zierseite, Purpurgrund mit goldener Beschriftung, Blattfries fliederfarben, Rahmen
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Fol. 177v Darstellung des Evangelisten Johannes
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Fol. 178r Incipitseite, Zierquadrate mit geometrischem Muster
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Fol. 178v prächtiges Evangelieninitial: große Gold- und Silberligatur IN
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dem aufwendigen Rahmen aufgesetzt sind vier violett gefaßte Zierquadrate mit den Symbolen der vier Evangelisten
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ein ebensolches Quadrat mit dem Lamm Gottes in der Mitte der Ligatur
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Fol. 179r Zierseite mit dem Textbeginn des Johannesevangeliums
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z.T. Kapitelanfangslettern und Zahlen am Rand in Gold.
Buchschmuck (nach:
BlochSchnitzler:69-75)
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Die vier Evangelien mit jeweils Prolog und Capitula oder Breviarium (bei Johannes in umgekehrter Reihenfolge), einem Evangelistenbild mit vorangestellter Zierseite, rechts gegenüberstehendem Incipit und nachfolgendem Evangelieninitial. Bei Lukas fehlt das Incipit, Zierseite und Evangelistenbild stehen gegenüber, Beginn des Evangeliums mit eigener Textinitiale; zu Johannes eine weitere Zierseite mit dem Evangelienbeginn. Am Anfang des Codex Zierseite (ohne Schrift), Majestas Domini, zwölfseitige Kanonfolge, Hieronymusbild und zwei Vorreden: Novum opus - Plures fuisse, wobei die Erste Vorrede neben der Textinitiale N eine eigene Zierseite mit der Anrede: Beatissimo Papae Damaso Hieronimus besitzt. Am Ende das Capitulare Evangeliorum.
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l r Zierseite (Bildspiegel
). Purpurgrund ohne Beschriftung mit blaßviolettem, weiß gehöhtem Rand. Rahmen aus blauen Palmetten sowie lachsrosa Eckpalmetten und Herzblättern, innen silbern, außen golden gefaßt. Die silbernen und goldenen Appliken vor einer hellgrünen Außenrandung.
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l v Majestas Domini (
). Der Herr thront in hellblauer Tunika und ockerfarbenem, mit goldenen Punkten besetztem Pallium auf dem blauen, sternbesäten, grün und purpurn gefaßten Weltkreis; in seinem Rücken ein zweiter Kreis, der das schwarzgelockte Haupt mit dem goldenen und silbernen Nimbus, die erhobene Rechte und das mit der Linken vorgewiesene offene Buch (Inschrift in Gold: EGO sv[m] ALPA ET o[mega] primus) hinterfängt. Die Füße ruhen auf dem gelbgrünen Erdkreis. In den vier durch Purpurstreifen horizontal unterteilten Registern des Goldgrundes in Halbfigur oben HIEZECHIEL und DANIEL einander zugewendet und eine Schriftrolle haltend, entsprechend unten ISAIAS und HIEREMIAS. In den Mittelfeldern die vier Wesen mit ihren Bezeichnungen in goldener Capitalis rustica, die Markus- und Lukassymbole in Halbfigur. Rahmung aus rosa, purpurnen, silbernen und mennigfarbenen Leisten.
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2r - 7v Zwölfseitige Kanonfolge (ohne Akroter
). Purpurner Architrav, goldgefaßt wie auch die Basen, die Deckplatten der farbigen Blattkapitelle und die Giebelschrägen, wozu bei den Bögen noch Silberleisten kommen. Die Zwickel- und Giebelfüllungen purpurviolett, ocker, hellblau, hellgrün und blaßpurpurn, die Blattfriese in den Schrägen grün, blaßoder dunkelviolett und hellblau, die Säulchen nach Farbe, Marmorierung und Musterung in Gold oder Silber zumeist symmetrisch aufeinander, nicht jedoch auf die gegenüberliegende Seite abgestimmt. Das Ganze jeweils von grünen, graublauen, blauen oder olivgrünen, bei den gegenüberliegenden Seiten nur einmal (Fol. 4v und 5r ) übereinstimmenden Leisten umfaßt, wobei die Felder über den Giebeln purpurn gefüllt sowie mit blau und grün hinterlegten Gold- und Silberranken besetzt sind; Gold- und Silberknäufe auf den Giebeln. Die Beschriftung in goldener Majuskel, Kapitelzahlen in blaß violetter Tinte, goldene Trennungslinien.
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8r r Hieronymusbild(
). Der Kirchenvater in ockerfarbener Albe und purpurner Kasel frontal auf purpurnem Thron mit hohem, grau und olivgrün getöntem Suppedaneum; zu seiner Rechten drei Kisten mit Rollen. Die Linke faßt ein Buch, die Rechte ist diktierend ausgestreckt. Das Haupt mit der Petrusphysiognomie wendet sich dem Schreiber zu, der in blauer Kutte links auf einer braunen Bank sitzt und eine Tafel beschreibt. Den Bildgrund füllt ein Giebelhaus mit symmetrisch aufgeklappten Seitenwänden; die Vorderwand hellocker gefaßt, mit drei eingestellten grün-goldenen Säulchen vor violettem Grund; die Seitenwände purpurn und violett mit hohen, grün gefüllten Rundbogenöffnungen, die Dächer purpurn. In goldener Minuskel Hie pat(er) insignis meritis hieronimus almis. Scriptor et interpres divin(a)e legis habetur (entsprechend den Zierseiten ). Der Kirchenvater in ockerfarbener Albe und purpurner Kasel frontal auf purpurnem Thron mit hohem, grau und olivgrün getöntem Suppedaneum; zu seiner Rechten drei Kisten mit Rollen. Die Linke faßt ein Buch, die Rechte ist diktierend ausgestreckt. Das Haupt mit der Petrusphysiognomie wendet sich dem Schreiber zu, der in blauer Kutte links auf einer braunen Bank sitzt und eine Tafel beschreibt. Den Bildgrund füllt ein Giebelhaus mit symmetrisch aufgeklappten Seitenwänden; die Vorderwand hellocker gefaßt, mit drei eingestellten grün-goldenen Säulchen vor violettem Grund; die Seitenwände purpurn und violett mit hohen, grün gefüllten Rundbogenöffnungen, die Dächer purpurn. In goldener Minuskel Hie pat(er) insignis meritis hieronimus almis. Scriptor et interpres divin(a)e legis habetur (entsprechend den Zierseiten XVIII, Fol. 13r u. XIX, Fol. 15r ). Über dem Schreiber: notarius eius. u. ). Der Kirchenvater in ockerfarbener Albe und purpurner Kasel frontal auf purpurnem Thron mit hohem, grau und olivgrün getöntem Suppedaneum; zu seiner Rechten drei Kisten mit Rollen. Die Linke faßt ein Buch, die Rechte ist diktierend ausgestreckt. Das Haupt mit der Petrusphysiognomie wendet sich dem Schreiber zu, der in blauer Kutte links auf einer braunen Bank sitzt und eine Tafel beschreibt. Den Bildgrund füllt ein Giebelhaus mit symmetrisch aufgeklappten Seitenwänden; die Vorderwand hellocker gefaßt, mit drei eingestellten grün-goldenen Säulchen vor violettem Grund; die Seitenwände purpurn und violett mit hohen, grün gefüllten Rundbogenöffnungen, die Dächer purpurn. In goldener Minuskel Hie pat(er) insignis meritis hieronimus almis. Scriptor et interpres divin(a)e legis habetur (entsprechend den Zierseiten XVIII, Fol. 13r u. XIX, Fol. 15r ). Über dem Schreiber: notarius eius.). Über dem Schreiber: notarius eius.
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8v Zierseite zum Beginn der Ersten Vorrede. In goldenen Majuskeln auf tiefem Purpurgrund (B)EATISSIMO PAPAE DAMASO HIERONIMVS. Oben mit dem Rahmen verknotete goldene Flechtbandinitiale B, grün hinterlegt, die Haste weiß gefüllt mit silbernen Klammern. Vierteiliger Rahmen, innen grün und violett, rotviolettes Zickzackband mit grünen Blättchen zwischen silberner und goldener Leiste, Außenrand grün mit goldenen und silbernen Appliken.
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9r Erste Vorrede. In roter Capitalis rustica BEATISSIMO PAPAE DAMASO HIERONIMVS. Gold- und Silberinitiale N(OVVM OPVS) mit Ranken vor Blau und Grün.
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13r Dritte Vorrede. In roter Capitalis rustica PROLOGVS QVATVOR EVANGELIORV(m). Gold- und Silberinitiale P(LVRES FVISSE QVI) mit Ranken, blau und grün gefüllt.
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15v Prolog zu Matthäus. In roter Capitalis rustica MATHEVs HIC HOMINEM GENERALITER IMPLET. INCIPIT PROLOGVS MATHEI EVANGELISTAE. Gold- und Silberinitiale M(ATHEVS IN IVDEA SICVT), blau und grün gefüllt.
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16v Capitula zu Matthäus. In roter Capitalis rustica INCIPIVNT CAPITVLA MATHEI EVANG(e)L(istae). Kapitelanfangslettern und Zahlen am Rande in Gold.
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19r Ende der Capitula
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19v leer
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20r Zierseite zum Matthäusbild (
). Auf dunklem Purpurgrund in goldenen Majuskeln die Verse INTER APOSTOLICOS D(omi)NI / NVMERATVS AMICOS / HIC EST QVI PRIMVS S(an)C(t)O/Q(ue) CARISMATE PLENVS / CLARA SALVTIFERI SCIP/SIT (sic !) MIRACVLA XPI. / IPSIVS ET SACRIS IVNXIT / PIA DOGMATA FACTIS / DIGNVS EVANGELISTA / D(e)I COGNOMINE LEVI / MATHEVS OSTENDENS / VER(um) HVNC HOMINE(m)Q(ue) /D(eu)MQ(ue). Der Text identisch mit ). Auf dunklem Purpurgrund in goldenen Majuskeln die Verse INTER APOSTOLICOS D(omi)NI / NVMERATVS AMICOS / HIC EST QVI PRIMVS S(an)C(t)O/Q(ue) CARISMATE PLENVS / CLARA SALVTIFERI SCIP/SIT (sic !) MIRACVLA XPI. / IPSIVS ET SACRIS IVNXIT / PIA DOGMATA FACTIS / DIGNVS EVANGELISTA / D(e)I COGNOMINE LEVI / MATHEVS OSTENDENS / VER(um) HVNC HOMINE(m)Q(ue) /D(eu)MQ(ue). Der Text identisch mit III, Fol. 17v u. 18r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol.13v , u. XIX, Fol.15v wieder. Rahmen aus olivgrünem Blattpalmettenfries mit purpurnen Eckblättern und hellblauen Mittelstücken zwischen silbernen und goldenen Leisten; innen purpurviolett, außen schieferblau umfaßt. Goldene und silberne Appliken.; die ersten Zeilen kehren ). Auf dunklem Purpurgrund in goldenen Majuskeln die Verse INTER APOSTOLICOS D(omi)NI / NVMERATVS AMICOS / HIC EST QVI PRIMVS S(an)C(t)O/Q(ue) CARISMATE PLENVS / CLARA SALVTIFERI SCIP/SIT (sic !) MIRACVLA XPI. / IPSIVS ET SACRIS IVNXIT / PIA DOGMATA FACTIS / DIGNVS EVANGELISTA / D(e)I COGNOMINE LEVI / MATHEVS OSTENDENS / VER(um) HVNC HOMINE(m)Q(ue) /D(eu)MQ(ue). Der Text identisch mit III, Fol. 17v u. 18r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol.13v , u. XIX, Fol.15v wieder. Rahmen aus olivgrünem Blattpalmettenfries mit purpurnen Eckblättern und hellblauen Mittelstücken zwischen silbernen und goldenen Leisten; innen purpurviolett, außen schieferblau umfaßt. Goldene und silberne Appliken., u. ). Auf dunklem Purpurgrund in goldenen Majuskeln die Verse INTER APOSTOLICOS D(omi)NI / NVMERATVS AMICOS / HIC EST QVI PRIMVS S(an)C(t)O/Q(ue) CARISMATE PLENVS / CLARA SALVTIFERI SCIP/SIT (sic !) MIRACVLA XPI. / IPSIVS ET SACRIS IVNXIT / PIA DOGMATA FACTIS / DIGNVS EVANGELISTA / D(e)I COGNOMINE LEVI / MATHEVS OSTENDENS / VER(um) HVNC HOMINE(m)Q(ue) /D(eu)MQ(ue). Der Text identisch mit III, Fol. 17v u. 18r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol.13v , u. XIX, Fol.15v wieder. Rahmen aus olivgrünem Blattpalmettenfries mit purpurnen Eckblättern und hellblauen Mittelstücken zwischen silbernen und goldenen Leisten; innen purpurviolett, außen schieferblau umfaßt. Goldene und silberne Appliken. wieder. Rahmen aus olivgrünem Blattpalmettenfries mit purpurnen Eckblättern und hellblauen Mittelstücken zwischen silbernen und goldenen Leisten; innen purpurviolett, außen schieferblau umfaßt. Goldene und silberne Appliken.
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20v u. 21r leer
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21v Matthäusbild (
). Den Hintergrund bildet ein dunkelviolett und giftgrün gedecktes Giebelhaus mit goldener, purpurn und hellblau eingefaßter Vorderwand, dessen hellvioletter Seitenmauer links ein angebauter hellpurpurner Rundturm symmetrisch entspricht. Der Evangelist nimmt auf einem ockerfarbenen Faltstuhl mit purpurnem Kissen und Löwenprotomen frontal thronend in weißblauer Tunika und blauviolettem Pallium die Mitte ein. Aus der hochgestreckten, grün gefüllten Öffnung des Turmes kommt hellblau und ocker gekleidet und mit blauem Gefieder der Engel hernieder und entfaltet vor ihm eine hellgrüne Buchrolle, in die er in goldener Minuskel die Anfangsworte seines Evangeliums bis Abraham genu(it) einträgt. Die Fußbank blau und violett, die Bodenwellen daneben hellblau und ocker. Rahmen aus hellblauen Blattfriesen mit violetten Eckpalmetten und purpurnen Mittelstücken zwischen Goldleisten; goldene Appliken.
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22r Incipitseite (
). Auf dem purpurnen, von helleren Leisten umfaßten Grund in goldenen Majuskeln ICIPIT(sic) LI/BER S(an)C(t)I / EVANGELII SECVNDV(m) / MATHE/VM. Rahmen aus grünen, seitlich hellblauen Blattfriesen mit blaßvioletten Eckpalmetten bzw. Blüten zwischen Goldleisten; in der Mitte jeweils aufgesetzt ein schwarzgrundiges Zierquadrat init hellblau-rotem Mäanderdekor.
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22v u. 23 r leer
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23v Evangelieninitial (
). Auf dem purpurnen, blaßviolett und weiß umfaßten Grund das große weiß gefüllte Goldinitial L, dem an der Fußspitze eine Goldranke mit silbernen Blättern und Blüten auf Violett, Blau, Purpur und Grün entwächst. Die Worte (L)IBER GENERATIONIS füllen in goldener Majuskel die übrige Fläche. Der Rahmen besteht aus zwei goldgefaßten, durch Silber voneinander getrennten Leisten, von denen die innere mit einem hellgrünen Blattfries und hellvioletten Eckpalmetten gefüllt ist, die äußere mit violetten Palmetten, purpurnen Eckblüten und an den Vertikalen ebensolchen Mittelstücken. Aufgesetzt jeweils ein goldenes Medaillon mit Büsten von blau oder purpurn gekleideten bartlosen Männern, die sich der Mitte zuwenden. Goldene Appliken schließen sich ihnen auf der mehrfach stahlblau gestuften äußeren Rahmenleiste an.
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24r Beginn des Matthäustextes von generationis (wiederholt) an in normaler Schrift.
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79r Ende des Textes
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79v leer
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80r Prolog Zu Markus. Die erste Zeile (M)ARCVS EVANG(e) L(ista) D(e)I in Majuskeln (Tinte), die Initiale M mit Blattranken nur mennigfarben angelegt.
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81r Breviar zu Markus. In goldener Majuskel INCIPIT BREVIARIVM. Kapitelanfangslettern und Zahlen am Rande in Gold.
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82v Ende des Breviariums
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83r u. 83v leer
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84r Zierseite zum Markusbild (
). Auf dem purpurnen, weiß, purpurviolett und hellpurpurn gefaßten Grund in goldener Minuskel die Verse Doctor ap(osto)licus hoc / pingitur ordine marc(us). / Qui petri natus fuit / In baptismate S(an)c(tu)S / Atq(ue) evangelii quod di / dicit ore magistri / Veridicus scriptor / quod sum(mus) postea pastor j Praedicat in magnis a/lenxandri moenib(us) urb(is) j In qua nunc meritis / martyr venerat(ur) opimis. Der Text ist identisch mit ). Auf dem purpurnen, weiß, purpurviolett und hellpurpurn gefaßten Grund in goldener Minuskel die Verse Doctor ap(osto)licus hoc / pingitur ordine marc(us). / Qui petri natus fuit / In baptismate S(an)c(tu)S / Atq(ue) evangelii quod di / dicit ore magistri / Veridicus scriptor / quod sum(mus) postea pastor j Praedicat in magnis a/lenxandri moenib(us) urb(is) j In qua nunc meritis / martyr venerat(ur) opimis. Der Text ist identisch mit III, Fol. 78v u. 79r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 77v , u. XIX, Fol. 86v wieder. Rahmen aus blaßpurpurnen Palmetten mit weißer Zeichnung und olivgrünen Herzpalmetten in den Ecken zwischen einer Silber? und einer Goldleiste; goldene Mittelappliken auf dem hellblauen Außenrand.; die ersten Zeilen kehren ). Auf dem purpurnen, weiß, purpurviolett und hellpurpurn gefaßten Grund in goldener Minuskel die Verse Doctor ap(osto)licus hoc / pingitur ordine marc(us). / Qui petri natus fuit / In baptismate S(an)c(tu)S / Atq(ue) evangelii quod di / dicit ore magistri / Veridicus scriptor / quod sum(mus) postea pastor j Praedicat in magnis a/lenxandri moenib(us) urb(is) j In qua nunc meritis / martyr venerat(ur) opimis. Der Text ist identisch mit III, Fol. 78v u. 79r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 77v , u. XIX, Fol. 86v wieder. Rahmen aus blaßpurpurnen Palmetten mit weißer Zeichnung und olivgrünen Herzpalmetten in den Ecken zwischen einer Silber? und einer Goldleiste; goldene Mittelappliken auf dem hellblauen Außenrand., u. ). Auf dem purpurnen, weiß, purpurviolett und hellpurpurn gefaßten Grund in goldener Minuskel die Verse Doctor ap(osto)licus hoc / pingitur ordine marc(us). / Qui petri natus fuit / In baptismate S(an)c(tu)S / Atq(ue) evangelii quod di / dicit ore magistri / Veridicus scriptor / quod sum(mus) postea pastor j Praedicat in magnis a/lenxandri moenib(us) urb(is) j In qua nunc meritis / martyr venerat(ur) opimis. Der Text ist identisch mit III, Fol. 78v u. 79r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 77v , u. XIX, Fol. 86v wieder. Rahmen aus blaßpurpurnen Palmetten mit weißer Zeichnung und olivgrünen Herzpalmetten in den Ecken zwischen einer Silber? und einer Goldleiste; goldene Mittelappliken auf dem hellblauen Außenrand. wieder. Rahmen aus blaßpurpurnen Palmetten mit weißer Zeichnung und olivgrünen Herzpalmetten in den Ecken zwischen einer Silber? und einer Goldleiste; goldene Mittelappliken auf dem hellblauen Außenrand.
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84v Markusbild (
). Den Hintergrund bildet wieder ein Giebelhaus, dessen goldene Vorderseite jedoch purpurn und ockerfarben gefaßt wird, während das Dach blaue Ziegel hat. Links wird die ockerfarbene Seitenwand mit einer grün gefüllten Öffnung sichtbar, rechts schließt sich ein übereckgestellter hellblauer Turm mit ebensolcher Öffnung an, aus der die Halbfigur des blaugeflügelten Löwen ein ockerfarbenes Schriftband mit purpurnem Rand herabreicht. Auf ihm trägt der Evangelist die Anfangsworte des Textes in goldener Minuskel bis isaia P(ropheta) ein. Markus thront frontal in weißer Tunika und dunkelpurpurnem Pallium auf einer blauen Bank mit hellpurpurnem Suppedaneum. Rahmen aus grünen Blattfriesen und hellblauen Eckpalmetten zwischen Goldleisten; goldene und weiße Appliken auf der in dreifachen hellvioletten Tönungen umführenden Außenleiste.
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85r Incipitseite (
). Auf blaßpurpurnem, hellviolett umfaßten Grund in goldenen Majuskeln INCIPIT' LIB(er) s(an)c(t)I E'VANGELII / s(e)c(un)D(u)M MAR'cVM. Rahmen aus hellblauen, seitlich violetten Palmettenfriesen und ebensolchen Eckblättern zwischen Goldleisten. Die goldenen Mittelappliken auf dem hellblauen Außenrand.
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85v Evangelieninitial (
). Auf dem sattpurpurnen Grund giftgrün und weiß umzogen die silbergefüllte Goldligatur IN(ITIvM) mit goldenen Ranken sowie silbernen Blättern und Blüten mit weißen Staubfäden. Darunter in goldenen Majuskeln die Fortsetzung(IN)ITIVM. Rahmen aus violetten, seitlich aus olivgrünen Blattfriesen zwischen weißgerandeten Goldleisten; goldene Eck- und Mittelappliken auf dem graublauen Außenrand. Auf den Seiten aufgesetzt je ein Goldmedaillon mit einem nach der Mitte gewendeten Männerkopf.
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86r Beginn des Markustextes, die erste Zeile in Capitalis rustica.
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115v Ende des Markustextes. Das EXPLICIT EVANGELIVM SECVNDV(m) MARCVM wie auch das INCIPIT PROLOGVS SECVNDVM LVCA(m) in mennigfarbener Capitalis rustica. Darunter wiederholt in Gold INcipiT PROLOGVs S(e)C(un)D(u)M LVCA(m).
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116r Prolog zu Lukas. Goldrankeninitiale L, im Buchstabenkörper weiß gefüllt, blau und grün hinterlegt. (L)vcAs in Gold, die Fortsetzung sYRvs ANTio(censis) in Tinte, das Weitere in normaler Schrift.
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117r Capitula zu Lukas. INCIPIVNT CAPITVLA in goldene Capitalis rustica, die Kapitelanfangslettern und Zahlen am Rande in Gold.
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121r Ende der Capitula
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121v Zierseite zum Lukasbild (
). Auf dem purpurnen, von einem blaßpurpurnen, mit goldenen Ranken bedeckten Band umzogenen Grund in goldenen Majuskeln die Verse AECLESI(a)E LAMPAS SAICER HIC E(St) NOMINE LVCAS / QVI VIR APOSTOLICVS DI'VINO FAMINE PLENVS' HOC EVANGELIVM D(omi)NO' TRIBETENTE SACRATV(m)' SCRIPSIT ET IN TOTV(m) l SPARSIT LATISSIME MVNDV(m) l IPSE SEQVENS S(an)C(tu)M PER I PLVRIMA VINCVLA PAVLV(m) / BITHINIAQ(ue) DOCENS MIIGRAVIT AD ARDVA CELEBS. Der Text identisch mit ). Auf dem purpurnen, von einem blaßpurpurnen, mit goldenen Ranken bedeckten Band umzogenen Grund in goldenen Majuskeln die Verse AECLESI(a)E LAMPAS SAICER HIC E(St) NOMINE LVCAS / QVI VIR APOSTOLICVS DI'VINO FAMINE PLENVS' HOC EVANGELIVM D(omi)NO' TRIBETENTE SACRATV(m)' SCRIPSIT ET IN TOTV(m) l SPARSIT LATISSIME MVNDV(m) l IPSE SEQVENS S(an)C(tu)M PER I PLVRIMA VINCVLA PAVLV(m) / BITHINIAQ(ue) DOCENS MIIGRAVIT AD ARDVA CELEBS. Der Text identisch mit III, Fol. 118v u. 119r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 119v , u. XIX, Fol. 129v wieder. Rahmen mit blauem, seitlich grünem Eierstab zwischen einer Silber- und einer Goldleiste, außen hellviolett umfaßt. Aufgesetzt je ein violett gefaßtes Zierquadrat mit roten Eicheln bzw. Andreaskreuzen auf rotem Grund.; die ersten Zeilen kehren ). Auf dem purpurnen, von einem blaßpurpurnen, mit goldenen Ranken bedeckten Band umzogenen Grund in goldenen Majuskeln die Verse AECLESI(a)E LAMPAS SAICER HIC E(St) NOMINE LVCAS / QVI VIR APOSTOLICVS DI'VINO FAMINE PLENVS' HOC EVANGELIVM D(omi)NO' TRIBETENTE SACRATV(m)' SCRIPSIT ET IN TOTV(m) l SPARSIT LATISSIME MVNDV(m) l IPSE SEQVENS S(an)C(tu)M PER I PLVRIMA VINCVLA PAVLV(m) / BITHINIAQ(ue) DOCENS MIIGRAVIT AD ARDVA CELEBS. Der Text identisch mit III, Fol. 118v u. 119r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 119v , u. XIX, Fol. 129v wieder. Rahmen mit blauem, seitlich grünem Eierstab zwischen einer Silber- und einer Goldleiste, außen hellviolett umfaßt. Aufgesetzt je ein violett gefaßtes Zierquadrat mit roten Eicheln bzw. Andreaskreuzen auf rotem Grund., u. ). Auf dem purpurnen, von einem blaßpurpurnen, mit goldenen Ranken bedeckten Band umzogenen Grund in goldenen Majuskeln die Verse AECLESI(a)E LAMPAS SAICER HIC E(St) NOMINE LVCAS / QVI VIR APOSTOLICVS DI'VINO FAMINE PLENVS' HOC EVANGELIVM D(omi)NO' TRIBETENTE SACRATV(m)' SCRIPSIT ET IN TOTV(m) l SPARSIT LATISSIME MVNDV(m) l IPSE SEQVENS S(an)C(tu)M PER I PLVRIMA VINCVLA PAVLV(m) / BITHINIAQ(ue) DOCENS MIIGRAVIT AD ARDVA CELEBS. Der Text identisch mit III, Fol. 118v u. 119r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 119v , u. XIX, Fol. 129v wieder. Rahmen mit blauem, seitlich grünem Eierstab zwischen einer Silber- und einer Goldleiste, außen hellviolett umfaßt. Aufgesetzt je ein violett gefaßtes Zierquadrat mit roten Eicheln bzw. Andreaskreuzen auf rotem Grund. wieder. Rahmen mit blauem, seitlich grünem Eierstab zwischen einer Silber- und einer Goldleiste, außen hellviolett umfaßt. Aufgesetzt je ein violett gefaßtes Zierquadrat mit roten Eicheln bzw. Andreaskreuzen auf rotem Grund.
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122r Lukasbild (
). Den Hintergrund bildet wieder das Giebelhaus, bei dem das Dach jedoch jetzt hellblau, die Einfassung der goldgrundigen Vorderwand hellblau und blaßpurpurn erscheint; die Seitenwand rechts hellviolett (verschmutzt), links eine hellgrüne Wand, die von einem übereckgestellten Turmgeschoß bekrönt wird. Aus ihm kommt der hellblau geflügelte Stier hervor, um dem Evangelisten die violette Schriftrolle herabzureichen, die dieser mit den Anfangsworten seines Textes in goldener Minuskel bis complet(a)e sunt beschreibt. Lukas ist auf einer karminroten Bank nach links gewendet, er trägt eine blaßviolette Tunika und ein sattgrünes Pallium (verschmutzt, wie auch der Goldgrund dahinter). Der Rahmen besteht zwischen Goldleisten oben und unten aus einem goldenen Flechtband vor silbernem Fond, links aus einem Fries von silbernen Herzpalmetten, rechts aus einem silbernen Eierstab; Appliken auf der grünen Umrandung.
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122v Evangelieninitial (
). Auf dunklem Purpurgrund großes Gold- und Silberinitial Q, im Buchstabenkörper weiß gefüllt, Flechtbandknoten und Ranken blaßviolett hinterlegt, das Innere grün. (Q)VONIA(m) QVIDE(m) in goldenen Majuskeln, die weiteren 18 Zeilen von multi conati bis veritatem in goldener Minuskel. Rahmen aus olivfarbenem Eierstab zwischen Goldleisten; silberne Appliken vor schieferblauem Außenrand.
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123r Textinitiale Zum Lukasevangelium. Gold- und Silberinitiale F(VIT IN DIEBVS), blaßviolett, die Ranken hellgrün hinterlegt. Die Worte HERODIS REGIS IVDEAE in Capitalis rustica, nachträglich Barübergesetzt, der weitere Text in Minuskel.
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173v Ende des Lukastextes. Beginn der Capitula zu Johannes (ohne Überschrift). Kapitelanfangslettern in Gold, die Zahlen am Rande fehlen.
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174v Ende des Breviars. Beginn des Prologs zu Johannes (ohne Überschrift) mit kleiner Goldinitiale H(ic ejstj iohannes).
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175r Ende des Prologs
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175v - 176v leer
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177r Zierseite zum Johannesbild (
). Auf sattem Purpurgrund, etwas heller umrandet, in goldenen Majuskeln die Verse INTER PRECIPVOS PA/RADYSI QVATVOR AMNES / HIC EST VERBI POTENS C(a)E'LIS IMNISTA IOHANNES / QVI SACRA DIVINI RE/SERANS MISTERIA VERBI ! PLANVS HAEC SCRIPSIT / P(er) MVNDI CLIMATA SPARSIT' INTER MIRIFICOS AC'TVS / ETIAM AD C(a)ELESTIA RAPT(us) / MONSTRA VENTVRAE / QVALIS SIT GLORIA VITAE. Der Text identisch mit ). Auf sattem Purpurgrund, etwas heller umrandet, in goldenen Majuskeln die Verse INTER PRECIPVOS PA/RADYSI QVATVOR AMNES / HIC EST VERBI POTENS C(a)E'LIS IMNISTA IOHANNES / QVI SACRA DIVINI RE/SERANS MISTERIA VERBI ! PLANVS HAEC SCRIPSIT / P(er) MVNDI CLIMATA SPARSIT' INTER MIRIFICOS AC'TVS / ETIAM AD C(a)ELESTIA RAPT(us) / MONSTRA VENTVRAE / QVALIS SIT GLORIA VITAE. Der Text identisch mit III, Fol. 186v u. 187r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 190v , u. XIX, Fol. 205v wieder. Rahmen aus purpurvioletten Eierstäben, seitlich mit eingefügten Blättern, zwischen Goldleisten; silberne und goldene Appliken.; die ersten Zeilen kehren ). Auf sattem Purpurgrund, etwas heller umrandet, in goldenen Majuskeln die Verse INTER PRECIPVOS PA/RADYSI QVATVOR AMNES / HIC EST VERBI POTENS C(a)E'LIS IMNISTA IOHANNES / QVI SACRA DIVINI RE/SERANS MISTERIA VERBI ! PLANVS HAEC SCRIPSIT / P(er) MVNDI CLIMATA SPARSIT' INTER MIRIFICOS AC'TVS / ETIAM AD C(a)ELESTIA RAPT(us) / MONSTRA VENTVRAE / QVALIS SIT GLORIA VITAE. Der Text identisch mit III, Fol. 186v u. 187r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 190v , u. XIX, Fol. 205v wieder. Rahmen aus purpurvioletten Eierstäben, seitlich mit eingefügten Blättern, zwischen Goldleisten; silberne und goldene Appliken., u. ). Auf sattem Purpurgrund, etwas heller umrandet, in goldenen Majuskeln die Verse INTER PRECIPVOS PA/RADYSI QVATVOR AMNES / HIC EST VERBI POTENS C(a)E'LIS IMNISTA IOHANNES / QVI SACRA DIVINI RE/SERANS MISTERIA VERBI ! PLANVS HAEC SCRIPSIT / P(er) MVNDI CLIMATA SPARSIT' INTER MIRIFICOS AC'TVS / ETIAM AD C(a)ELESTIA RAPT(us) / MONSTRA VENTVRAE / QVALIS SIT GLORIA VITAE. Der Text identisch mit III, Fol. 186v u. 187r ; die ersten Zeilen kehren XVIII, Fol. 190v , u. XIX, Fol. 205v wieder. Rahmen aus purpurvioletten Eierstäben, seitlich mit eingefügten Blättern, zwischen Goldleisten; silberne und goldene Appliken. wieder. Rahmen aus purpurvioletten Eierstäben, seitlich mit eingefügten Blättern, zwischen Goldleisten; silberne und goldene Appliken.
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177v Johannesbild (
). Den Hintergrund bildet wiederum die goldgrundige, blaugrau und karminrot eingefußte Giebelwand, der links eine ockerfarbene, rechts eine hellblaue Wand (mit violetter Öffnung) angefügt wird; das Dach durchgehend blaßpurpurn (ohne Ziegel). Johannes thront frontal in grünlicher Tunika und ockerfarbenem Pallium auf purpurvioletter Bank. Er trägt die Anfangsworte des Evangeliums bis d(eu)s erat verbum in goldener Minuskel in die gelbgrüne Buchrolle ein, die ihm der von oben rechts hervorkommende Adler entfaltet hat. Mit Sternen besetzter Goldgrund. Rahmen aus stahlblauen Blattpalmetten und giftgrünen Eckblättern zwischen Goldleisten, grün umrandet.
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178r Incipitseite (
). Auf tiefpurpurnen, von helleren und dunkleren Streifen umrandeten sowie durch hellere Streifen quergeteiltem Grund in goldenen Majuskeln INCIPIT / LIB(er) S(an)C(t)I EVAN/GELII sE/CVNDV(m) / IOHANNE(m). Rahmen aus hellblauen Blattfriesen und violetten Eckblüten zwischen einer weiß abgesetzten Silber- und einer schwarz abgesetzten Goldleiste; Außenrand grün. Aufgesetzt vier hellblaue Zierquadrate mit hellviolett-rotem Faltdach- bzw. Kreuzdekor.
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178v Evangelieninitial (
). Auf purpurnem Grund große Gold- und Silberligatur IN, weiß gefüllt, die Blütenranken grün und hellviolett hinterlegt. Mehrteiliger Rahmen: innen hellgrüner Blattfries, durch eine weiß abgesetzte Silberleiste vom Bildgrund getrennt; in der Mitte zwischen Goldleisten Fries aus schwarz bzw. mennige umrandeten Silberpalmetten mit purpurnen Eckpalmetten; außen doppeltes, hellviolettes und karminrotes Zickzackband auf schwarzem Grund mit weißem Punktdekor und hellgrüne Eckblätter. Die äußere Goldleiste mit goldenen und silbernen Appliken auf dem hellblauen (teilweise verwaschenen) Rand. Dem Rahmen sind aufgesetzt vier violett gefaßte Zierquadrate mit den Evangelistensymbolen auf Goldgrund, die zu einem ebensolchen Quadrat im Zentrum der Ligatur IN mit dem Lamm Gottes in Beziehung treten.
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179r Zierseite mit dem Beginn des Johannesevangeliums (
). Auf dem purpurnen, von einer dunkleren und einer weiß abgesetzten helleren Leiste umzogenen Grund in goldener Minuskel 15 Zeilen Text von principio bis missus a d(e)o. Rahmen aus purpurviolettem Blattfries zwischen Goldleisten; Gold- und Silberappliken auf dem hellblauen Außenrand.
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179v leer
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180r Fortsetzung des Johannesevangeliums (Textlücke 1 , 6-15)
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211v Ende des Evangelientextes und Beginn des Capitulare, ohne Überschrift und ohne spezifisch kölnischer Charakter. Zweispaltig, goldene Anfangsbuchstaben Fol. 213v bis 217r mennigfarbene Schattierung einzelner Buchstaben. Auf dem ungezählten Folio zwischen 215r und 216r wurde in gotischer Zeit "Vincentius" durch "Vitus" ersetzt.
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220r Ende des Capitulare
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220v leer
Buchschmuck (nach:
Glaube und Wissen)
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Zu Beginn der Vorreden mehrzeilige und große Initialen in Gold und Silber mit geometrischen Motiven, Flechtwerk und Ranken, zweifarbig Blau und Grün schattiert; z.T. abweichende Initialtypen: ebensolche mehrzeilige Initiale in Minium-Federzeichnung mit geometrischen Motiven (80r ); Rankeninitiale in der oben beschriebenen Farbigkeit (15v ); mehrzeilige Rankeninitiale in Gold mit grünen Klammern (116r ); Schrift-, Titel- und Initialzierseiten mit goldener Schrift auf Purpurgrund und Goldinitialen in der beschriebenen Art, z.T. ergänzt um kleine Zweige in Deckweiß, mit mehrfarbigem Rahmen in Deckfarben, Gold und Silber mit vegetabilen und ornamentalen Motiven sowie mit gerahmten figurierten und ornamentierten Bildfeldern; Eingangszierseite in derselben Art ohne Schrift (1r ); Kanontafeln und Miniaturen in Deckfarben mit Gold und Silber.
Entstehung der Handschrift:-
Aus stilgeschichtlichen Gründen ist die Hs. an den Beginn der "reichen Gruppe" zu setzen. Die Datierung der beiden Eichenholzbuchdeckel "um 1030" (letzter Jahresring 1011) ergibt sich aus freundlichst von H. Birett mitgeteilten Untersuchungsergebnissen der Dendrochronologie (1966). Dieser Zeitbestimmung entspricht die Übernahme einzelner Motive aus dem um 1025 in Köln vollendeten Reichenauer Hillinuskodex (Dombibl. Col. Metr. 12), etwa die rechteckige Überfassung der Kanonbögen-Giebel; einzelne dem Hillinuskodex eingefügte kölnische Textinitialen wohl von der gleichen Hand wie im Evangeliar des Priesterseminars (vgl. P. Bloch, in: Kölner Domblatt 1959, S. 31 ff., Fig. 3) . (nach: BlochSchnitzler: 75)
Geschichte der Handschrift:-
Köln, Stift St. Maria ad gradus. (nach: Zensus)
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Über die Geschichte der Hs. ist nichts in Erfahrung zu bringen. Daß sie aus der ehem. Kölner Stiftskirche von St. Maria ad Gradus stammt, deren Bibliothek 1730 zum größten Teil verkauft wurde, geht aus Hartzheims Katalog von 1752 hervor. Der genauere Zeitpunkt der Übernahme durch das Erzbischöfliche Kölner Priesterseminar ist unbekannt. (nach: BlochSchnitzler: 75)
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Laut Hartzheim (1752) befand sich das Evangeliar im 18. Jahrhundert in St. Maria ad Gradus, Köln. Zu einem unbekannten Zeitpunkt, möglicherweise nach Abriß der Kirche, gelangte die Handschrift in die Bibliothek des Erzbischöflichen Priesterseminars in Köln. (nach: Glaube und Wissen)
