Langkatalogisat: Köln, Dombibliothek, Codex 56.
Alternative Identifikation(en):Sammeltitel:Titel:Secundo Folio:Incipit:-
Incipit prefatio s(an)c(t)i Hieronimi. Beato papae Damaso... (nach: Zensus)
Explicit:-
...ego resuscitabo eu(m) in novissimo die (nach: Zensus)
Entstehungszeit:Entstehungsort:Hauptsprache:Beschreibstoff:Umfang:Lagenstruktur:-
Lagen ohne Signaturen: 11, 26, 3-68, 78-l, 8-188, 196. (nach: vonEuw)
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Lagen 12-1, 26 (möglicherweise ursprünglich mit dem 1. Blatt zusammen ein Quaternio, bei dem das letzte Blatt heute fehlt; s. Collegeville 1995 ), 3-68, 78-1 (Blatt mit den letzten 12 Versen des Matthäusevangeliums und dem Markusportrait auf der Rückseite fehlt; s. Collegeville 1995 ), 8-188, 196-1 ; (nach: Glaube und Wissen)
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[1], i2-1 (one removed at front; perhaps originally together with next quire), ii6 (perhaps originally with f. 1, making a quire of 8-1, lacking 8th, possibly an illustration), iii-vi8, vii8-1, (lacks original 4th [after 42], would have contained last 12 verses of Matthew on recto and portrait of Mark on verso), viii-xviii8, xix6-1 (lacks one at end, no text lost), [1]. No quire signatures. (nach: Anderson)
Seitennummerierung:-
Numbered 1-139 by 19c hand. (nach: Anderson)
Format:Anzahl der Spalten:Gesamtbeschreibung des Layouts:-
zweispaltig (nach: Zensus)
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Schriftspiegel 225 x 225 mm, zweispaltig zu 30 Zeilen, Abstände der Lineatur von links nach rechts 15, 8, 75, 8, 14, 8, 70, 8, 20 mm. Spiegel der Evangelistenbilder 230 x 155 mm. (nach: vonEuw)
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Schriftspiegel 225 x 175 mm ; Blindliniierung mit Versalienspalten ( 8 mm ) und Marginalspalten zu beiden Seiten der Kolumnen ( innen 17 und außen 20 mm ); 2 Spalten von innen 75, außen 70 mm und 31 mm Abstand ; 30 Zeilen. (nach: Glaube und Wissen)
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Written space: 225 x 174 mm (74 mm inner column, 70 mm outer column, 30 mm between columns). 30 lines. 2 columns. Dry-point ruling, double bounding lines for each column, plus an additional line 20 mm from outer bounding line, coinciding with prickings in middle of outer margin, and another line at gutter about 15 mm from inner bounding line (these additional bounding lines serve to contain the canon table references and chapter numbers)text above top line.Gospel titles as running titles. (nach: Anderson)
Schrift und Hände:-
Evangelientext in großer, Vorreden in kleinerer karolingischer Minuskel mit brauner Tinte. Anfangsbuchstaben nach Interpunktionen im Text unzial, Initialen zu den Kapitelanfängen kapital in Minium, ebenso die darauf folgenden unzial geschriebenen Zeilen und die marginalen Kapitelzahlen sowie die Zahlen der Eusebianischen Canones; die Konkordanzen in Tinte. Auszeichnung der Evangelienanfänge in roter Capitalis quadrata sowie Capitalis rustica. Titelseite zu den Canones in Capitalis monumentalis mit Tinte und Minium. Kanontafeln und Evangelistenbilder in Deckfarbenmalerei, erstere vorwiegend blau, ocker, lila, weiß gehöht, letztere blau, oker, grün, rot, braun, weiß und schwarz. (nach: vonEuw)
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Lateinischer Text in brauner karolingischer Minuskel, rubriziert; Auszeichnungsschrift: Uncialis, Capitalis Rustica; Initialen: Capitalis Quadrata und Rustica; zu Beginn einzelner Abschnitte zweizeilige Anfangsbuchstaben in Tinte; zu Beginn der einzelnen Kapitel ein- bis dreizeilige Initialen und nachfolgende Zeile oder bis zu drei Zeilen in Quadrata und Uncialis in Minium; Incipits und Explicits in Quadrata, z.T. zeilenweise abwechselnd in Minium und Tinte; (nach: Glaube und Wissen)
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littera carolina. One main hand (same hand in smaller module for prefaces), plus at least three minor hands for quires xviii-xix (ff. 127ra-138vb, last few verses of John plus Capitulary). (nach: Anderson)
Einband:-
Einband: Pergament mit massiver Deckelfüllung aus Papiermache, Mitte des 18. Jahrhunderts. (nach: vonEuw)
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Einband: Pergament mit Streicheisenlinien über Pappe (Mitte 18. Jh.). (nach: Glaube und Wissen)
Zustand:-
Four holes are burned in last folia, from end of codex back through f. 134 (from acid?, leaving red-brown stains around edges of holes), and lower corners also excised from ff. 135-139. Many folia badly worn, esp. at front and end of codex. (nach: Anderson)
Spätere Ergänzungen:-
Marginal canon table references; on other marginalia, see Bischoff, loc. cit. below . (nach: Anderson)
Überblicksbeschreibung:-
Evangeliar Bis heute steht Dom Hs.56 trotz eindeutiger Parallelen zu drei Evangeliaren der Freisinger Malerschule (München, Staatsbibl., Clm 17011, Clm 6215 und Baltimore, Walters Art Gall., W. 4) aus der Zeit Bischof Annos (854-875) seltsam isoliert unter den Handschriften des 9. Jahrhunderts. Deutlich zeichnen sich die Vorlagen ab, die das Kölner Evangeliar vor allem mit der spätesten der Freisinger Handschriften in Baltimore verbinden. Die in der Landschaft hockenden, in faltenreiche Gewänder fast eingewickelten Evangelisten entstammen derselben Tradition wie diejenigen der Handschriftengruppe des Wiener Krönungsevangeliars, die am Aachener Hof Karls des Großen (768-814) entstand, und vor allem wie diejenigen des Skriptoriums in Reims zur Zeit Erzbischof Ebos (816-835). Hier, in Reims, sind auch die von einem Giebel auf zwei z.T. durchfensterten Säulen gerahmten Kanontafeln beheimatet, die aber in Freising ohne Nachfolge blieben. Dagegen scheinen die hinter dem Rahmen auftretenden Evangelistensymbole in diesen westfränkischen karolingischen Schulen unbekannt zu sein. Sie basieren wahrscheinlich auf südostdeutscher Tradition, wie sie um 800 z.B. im Salzburger (?) Codex Millenarius (Stift Kremsmünster, Cim. 1) aufscheint und daran anschließend in Freising fortgesetzt wird (Wright 1964). Diese Weiterführung umfaßt nicht nur die Symbole, sondern auch die ausgefallene Auswahl der Vorworte, die allerdings in dem Kölner Codex nicht überliefert wird. Ohne direkte Parallele ist lediglich der etwas ungelenke Johannes aus Dom Hs.56 (101v). In der Haltung seines Oberkörpers entspricht er einem frontal thronenden Evangelisten, der vielleicht auch dem Lukas des Evangeliars in Baltimore (126v) zugrunde gelegen hat. Der Hocker, auf dem Johannes sitzt, erinnert an die Edelsteinthrone der Ada-Handschriften vom Hof Karls des Großen. Sollten auch aus dieser Schule Vorlagen wirksam geworden sein? Hinter dieser verwirrenden Quellenlage werden weitere, möglicherweise schon durch karolingische Aneignung vermittelte Vorlagenschichten deutlich, die in die römische und griechische Spätantike zurückführen. Die Pose des Lukas (64v) und vielleicht auch die des Matthäus (10v) sowie das Mobiliar ihrer Schreibstuben verweisen auf ein (nicht erhaltenes) vorikonoklastisches Tetraevangeliar, das z.B. durch die Handschrift Stauronikita Ms.43 (Berg Athos) überliefert ist (Mütherich 1974, 1987). Eine genauere Bestimmung von dessen Ursprung ermöglichen die Kanontafeln (3r-7r). Die ungewöhnliche Neun-Zahl kommt der griechischen Redaktion nahe, die sieben oder zehn Tafeln umfaßt (gegenüber 12 oder 16 im Westen). Die Verteilung der die Konkordanzstellen enthaltenden Canones auf die einzelnen Tafeln entspricht derjenigen einer süddeutschen Handschrift aus dem 2. Viertel des 9. Jahrhunderts in München (Staatsbibl., Clm 6212), die laut Kolophon nach einer ravennatischen Vorlage des 6. Jahrhunderts kopiert wurde (Mütherich 1974, 1987). Vielleicht liegt hier auch der Ursprung für die sonst nicht nachweisbare Titelseite der Kanonfolge (2v). In die Anfänge der westlichen Evangeliartradition gehören dagegen die wenigen Glossen des Kölner Evangeliars, die womöglich noch auf die Übersetzung durch den Kirchenvater Hieronymus (347/348-419/20) zurückgehen und die in karolingischer Zeit mehrfach auftreten, unter anderem auch in Clm 17011 (Bischoff 1966). So zahlreich die Parallelen zu Freisinger Handschriften auch sein mögen, der Stil der Miniaturen ist dort wesentlich flüssiger als in Dom Hs.56. Die Kanontafeln, der Initialstil und auch die Textredaktion folgen anderen Traditionen. Zumindest letztere scheint in Augsburg beheimatet zu sein (Mütherich 1997). Autor des Textes: Ulrike Surmann (nach: Glaube und Wissen)
Inhaltsangabe (nach:
Zensus)
Incipit: Incipit prefatio s(an)c(t)i Hieronimi. Beato papae Damaso...
Explicit: ...ego resuscitabo eu(m) in novissimo die
Inhaltsangabe (nach:
vonEuw)
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Fol. 1r - 2r Vorrede Novum opus.
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Fol. 2v - 7r Titelseite und neunseitige Kanonfolge.
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2v Titelseite IN NOMINE D(OMI)N(I) NOSTRI IH(ES)V XP(IST)I INCIPIVNT CANONES,
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3v - 4r Can. I:III, II:III - II:III, II:III,
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4v - 5r Can. II:III, II:III -III:III, III:III,
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5v - 6r Can. V:II, V:II - VI:II, VII:II, VIII:II, VIIII:II,
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6v - 7r Can. X:I, X:I, X:I-X:I.
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Fol. 7v - 42v Vorreden zu den vier Evangelien, Matthäus-Argument, Kapitelverzeichnis und Matthäusbild sowie Matthäusevangelium.
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8r - 8v Prolog Plures fuisse,
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9r Matthäus-Argument Matthäus ex Iudaea,
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9v - 10r Kapitelverzeichnis (I-XXVIII),
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10v Bild des Evangelisten Matthäus, im auf dem Pult aufgeschlagenen Evangelienbuch der Beginn des Matthäusevangeliums INCIP(IT) EVANGELIUVM SECVNDVM MATH(EVM) LIBER GENERATIONIS IH(ES)V XP(IST)I FILII D(AVI)D, die Inschrift auf dem Buch, das auf den Knien des Evangelisten liegt, gleicht einer kursiven Tachygraphie,
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11r - 42v Text des Matthäusevangeliums.
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43r/v ist das Einzelblatt eines Bifoliums, dessen linke Seite herausgerissen wurde. Sie enthielt den jetzt fehlenden Schluß des Matthäusevangeliums, der jetzt mit Mt 28,7 Ibi eium videbitis sicut dixit vobis endet. Entsprechend der Reihenfolge von Bild und Text im Lukas- und Johannesevange- lium wäre auf dem Verso des entwendeten Blattes das Bild des Evangelisten Markus zu sehen gewesen.
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Fol. 43r - 64r (Markusbild fehlt), Markus-Argument, Kapitelverzeichnis und Markusevangelium.
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43r Markus-Argument Marcus evangelista,
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43r - 43v Kapitelverzeichnis (I-XIII),
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44r - 64r Text des Markusevangeliums.
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Fol. 64v - 101r Lukasbild, Lukas-Argument, Kapitelverzeichnis und Lukasevangelium.
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64v Bild des Evangelisten Lukas, Inschrift im Buch: SEQ(ENTIA) S(AN)C(T)I EV(AN)G(ELII) S(E)C(VN)D(VM) LVC(AM),
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65r Lukas-Argument Lucas Syrus,
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65v - 66r Kapitelverzeichnis (I-XX),
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66v - 101r Text des Lukasevangeliums.
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Fol. 101v - 129r Johannesbild, Johannes-Argument, Kapitelverzeichnis und Johannesevangelium.
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101v Bild des Evangelisten Johannes, Inschrift im Buch auf dem Pult: SEQ(ENTIA) S(AN)C(T)I EVANGELII SEC(VNDVM) iohanne(m), im auf den Knien liegenden Buch IN PRINCIPIO,
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102r Johannes-Argument Hic est Iohannes,
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102v Kapitelverzeichnis (I-XIIII),
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103r - 129r Text des Johannesevangeliums.
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Fol. 129r - 139v Capitulare Evangeliorum.
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Die Handschrift enthält lateinische und griechische Glossen, teilweise von der Hand des Schreibers, teilweise später angebracht (vgl. Bischoff, in: Mittelalterliche Studien I, S. 104 ff. ).
Inhaltsangabe (nach:
JafféWattenbach)
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Titel: Capitulare evangeliorum de circulo anni
Fol. 127r - 137v .
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Titel: Lectiones evangeliorum de diversis causis
Fol. 137v - 138r .
Inhaltsangabe (nach:
Glaube und Wissen)
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1r - 9r Vorreden und Kanontafeln.
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Autor: Hieronymus
Titel: Vorrede zu den Evangelien. Brief an Papst Damasus
1r
.
(Stegmüller 595 ).
Incipit: INCIPIT PRAEFATIO SANCTI HIERONIMI. BEATO PAPAE DAMASO Hieronimus. Novum opus
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2r
Explicit: EXPLICIT EPISTOLA BEATI HIERONIMI.
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2v Titelzierseite zur Kanonfolge IN NOMINE DOMINI NOSTRI IHESU XPISTI INCIPIUNT CANONES .
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3r - 7r Neun Kanontafeln (I, I-II, 2II, III-IV, V, VI-IX, Xsup>Mt, Mk, Lk/sup>, Xsu
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6r Eingeritzte Zeichnung u.a. eines Löwen und eines Adlers.
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7v Vorrede SCIENDUM tamen (Stegmüller 601 ).
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8r Vorrede PLURES FUISSE (Stegmüller 596 ). Sollte die im Collegeville-Katalog geäußerte Vermutung richtig sein, fehlt zwischen den beiden Vorreden heute ein Blatt.
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Titel: Matthäusevangelium
9r - 42v
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9r Vorrede MATTHEUS EX IUDEA (Stegmüller 590/591 ).
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10r Eingeritzte Zeichnung der Büste eines Evangelisten (?).
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10v Evangelist Matthäus; im auf dem Pult liegenden Buch des Evangelisten der Anfang seines Evangeliums.
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11r LIBER GENERATIONIS . Hervorgehoben sind:
11v Bericht von der Geburt Christi X(RISTI AUTEM GENERATIO) , 38v Beginn des Passionsberichtes ET FACTUM EST ,
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42v Osterbericht VESPERE AUTEM... ibi eum videbitis sicut dixit vobis. Die folgende Seite mit der Fortsetzung des Textes (r) und dem Evangelistenbild zum Markusevangelium (v) fehlt.
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Titel: Markusevangelium
43r - 64r
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43r Vorrede MARCUS EVANGELISTA (Stegmüller 607 ) und Capitula.
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43v EXPLICIUNT CAPITULA .
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44r INCIPIT EVANGELIUM SECUNDUM MARCUM. INITIUM EVANGELII.
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58r Eingeritzte Zeichnung von vegetabiler Ornamentik.
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64r EXPLICIT EVANGELIUM SECUNDUM MARCUM.
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Titel: Lukasevangelium
64v - 101r
.
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64v Evangelist Lukas; im Buch der Titel zu seinem Evangelium SEQUENTIA SANCTI EVANGELII SECUNDUM LUCAM.
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65r Vorrede INCIPIT PRAEFATIO SECUNDUM LUCAM. LUCAS SYRUS ANTIOCEN sis (Stegmüller 620 ).
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66v EXPLICIUNT CAPITULA SECUNDUM LUCAM. INCIPIT EVANGELIUM SECUNDUM LUCAM. Q(UONIAM QUIDEM).
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101r EXPLICIT EVANGELIUM SECUNDUM LUCAM.
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Titel: Johannesevangelium
101v - 127r
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101v Evangelist Johannes; in seinen Büchern der Titel zu seinem Evangelium SEQUENTIA SANCTI EVANGELII SECUNDUM IOHANNEM und der Beginn seines Evangeliums.
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102r Vorrede HIC EST IOHANNES (Stegmüller 624 ).
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Titel: Capitulare evangeliorum
127r - 138v
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137v LECTIONES EVVANGELIORUM DE DIVERSIS CAUSIS.
Inhaltsangabe (nach:
Anderson)
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FC "Jaffé, codex / 56. fol. 139 / IX Jahrhundert./ Quatuor Evangelia ab Hieronymo / in Latinum translata." (19c title).
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FPD "Continet folia 139." (and readers' register).
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FEL 20c German note, recording existence of 5 illustrated folia with canon tables and 3 with Evangelists' portraits, dated and signed: "11/5 [19]28. W." (Domvikar Hubert Wüsten).
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1ra - 10rb (1) Prefaces to the four Gospels, and Canon Tables; Preface and Capitula for Matthew. Ff. 1ra - 2rb : Jerome, Epistola ad Damasum (Stegmüller nr. 595 ); 2v - 7r : Canon tables (2v title page); 7v : Anon. Preface to Gospels (Stegmüller nr. 601 ); 8ra - 9ra : Jerome, Preface to Gospels (Stegmüller nr. 596 ); 9ra-va : Anon. Preface to Matthew (Stegmüller nr. 590 ); 9va - 10rb : capitula for Matthew.
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Titel: Gospel of Matthew
10v - 42vb (2)
.
Portrait of Matthew f. 10v , text inc. f. 11ra ; last 12 verses missing (see above, codicology).
Literatur: See Stegmüller nr. 47.
Explicit: ...in galileam, ibi eum uidebitis, sicut dixit uobis // [expl. mut.].
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Titel: Gospel of Mark
43ra - 64rb (3)
.
Preceded by preface (Stegmüller nr. 607 ) ff. 43ra-b , and capitula ff. 43rb-vb ; text inc. f. 44ra ; portrait of Mark lost from before f. 43r .
Literatur: See Stegmüller nr. 48.
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Titel: Gospel of Luke
64v - 101rb (4)
.
Portrait of Luke f. 64v , preface f. 65ra-va (Stegmüller nr. 620 ), capitula ff. 65va - 66va , text inc. f. 66vb .
Literatur: See Stegmüller nr. 49.
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Titel: Gospel of John
101v - 127ra (5)
.
Portrait of John f. 101v , preface f. 102ra-b (Stegmüller nr. 624r ), capitula f. 102va-b , text inc. f. 103ra .
Literatur: See Stegmüller nr. 50.
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Titel: Capitulare Evangeliorum
Titel: Studien
127rb - 138vb (6)
.Gospel pericopes for the year from Christmas Eve to 4th Saturday in Advent (ff. 127rb-137va), followed by Common of the Saints and votive masses. Latin and Greek glosses by text hand and later hands (see Bischoff,
I, p. 104 seqq.)
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139r-v-RPD Blank, except for pen trial f. 139v .
Buchschmuck (nach:
Zensus)
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Fol. 2v - 7r neunteilige Kanonfolge in byzantinisch-antikisierendem Stil
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Evangelistenbilder in Deckfarbenmalerei: Fol. 10v Matthaeus, Fol. 64v Lucas, Fol. 101v Johannes.
Buchschmuck (nach:
JafféWattenbach)
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Insunt picturae tres:
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1) Fol. 10v . imago S. Matthaei;
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2) Fol. 64v . imago S. Lucae;
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3) Fol. 101v . imago S. Iohannis.
Buchschmuck (nach:
Glaube und Wissen)
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Zu Beginn der Kanontafeln Titelzierseite mit Quadrata in Tinte und Minium unter Arkadenrahmung; Kanontafeln und Miniaturen in Deckfarben.
Buchschmuck (nach:
Schulten78: 46)
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Das Evangeliar enthält drei quadratische Vollbilder der Evangelisten Matthäus, Likas und Johannes. Alle Bilder sind gerahmt mit farbigen geometrischen Mustern. Der Evangelist Lukas sitzt auf einem Thron aus Flechtwerk, wie er schon in der Antike bekannt war. Er taucht die Schreibfeder ins Tintenfaß. Auf dem Tisch das Federmesser und andere Schreibutensilien. Rechts oben vor der baumbestandenen Hügelkette lagert der Stier als Attribut des Evangelisten. - Unter Karl dem Großen kamen reich illustrierte Handschriften über die Alpen, von den Inseln oder direkt aus dem Orient. Sie dienten als Vorbild für die ostfränkische Malerei. Zwei Hauptgruppen lassen sich erkennen. Die Gruppe der Adahandschriften zeigt lineares Gepräge, hohe Pracht und Würde. Daneben gibt es die mehr malerische Gruppe (Krönungsevangeliar der Wiener Schatzkammer). Unser Bild zeigt die malerische Auffassung vor allem in der Gestaltung der Landschaft. Es ist eine 'lebendige, kraftvolle, vielleicht indirekte Umbildung einer byzantinischen Vorlage' (A. Boeckler). Einen ähnlichen Stil zeigen bebilderte Handschriften dieser Zeit aus Metz, Reims, Freising und Weltenburg.
Buchschmuck (nach:
Anderson)
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Full-page paintings of Matthew, Luke, and John ff. 10v, 64v, 101v (seated, writing, elaborate framing, in browns and tans, white, pink, blue, yellow, and red; derived from Greek or late antique models);
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canon tables framed in painted column-and-cornice designs, with full-page titulus in similar frame, in large square capitals, alternate lines red and black;
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initials in 2- to 4-line red square capitals;
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verse initials in square or rustic capitals;
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tituli in 1- to 4-line square and/or rustic capitals (hierarchy);
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first lines for Matthew in uncials, for Mark in rustic capitals, for Luke and John square and rustic capitals (hierarchy);
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first lines of Gospel chapters in uncials, square or rustic capitals;
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initials, tituli, and first lines red or black.
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Additions in dry point: drawing of bust of saint f. 10r , lower margin;
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decoration in lower margin 31v .
Entstehung der Handschrift:-
Entstehungsgeschichte: Nach den Untersuchungen Bernhard Bischoffs hängen der Evangelientext und die Glossen mit jenem von ihm dem Ur-Exemplar der Vulgata des hl. Hieronymus nahe gerückten Codex 1395 der St. Galler Stiftsbibliothek zusammen, der jedoch weder Kanontafeln noch Evangelistenbilder enthält. Zur Gruppe der mit dem Sangallensis textlich verwandten Evangeliare gehören zudem Handschriften wie Clm 17011, der unter Bischof Anno (854-875) in Freising entstand. Clm 17011 enthält aber Evangelistenbilder, deren Verwandtschaft mit denjenigen unserer Handschrift nicht zu übersehen ist; andere Evangeliare wie W. 4. der Walters Art Gallery, Baltimore, und Clm 6215 der Bayerischen Staatsbibliothek, München, schließen sich mit ihren Bildern jener karolingischen Freisinger Schule an, der man früher auch cod. 56 der Kölner Dombibliothek zuschrieb. Davon ist jedoch, wie schon Bischoff sagte und Florentine Mütherich zuletzt betonte. Abstand zu nehmen. Cod. 56 unterscheidet sich nicht nur in der Gestaltung der Evangelistenbilder, sondern auch der Kanontafeln von den bayerischen Handschriften. Die Kanontafeln mit auf nur zwei Säulen aufgesetzten Spitzgiebeln sind offenbar Kopien einer griechischen Ausgabe der Eusebianischen Canones, die Frau Mütherich in mittelbyzantinischen Handschriften nachweisen konnte. Die Evangelistenbilder entstammen ebenso griechischen, wahrscheinlich noch spätantiken Vorlagen und dürften in karolingischer Zeit mit Evangelistensymbolen bereichert worden sein. Tatsächlich verbreiten sowohl die helltonigen spitzgiebeligen Kanontafeln als auch die farbenstark leuchtenden Evangelistenbilder von Cod. 56 etwas von jener Atmosphäre, von der die Urbilder sowohl der Architektur als auch der menschlichen Figur umgeben waren. Die Suche nach dem heute noch unbekannten Ursprungsort der Handschrift wird man gewissermaßen in Aachen beginnen, müssen, dessen karolingische Palastschule Handschriften wie das Wiener Krönungsevangeliar schuf, das sowohl im Bereich der Kanontafeln als auch der Evangelistenbilder ähnliche, antikennahe Vorstellungen verwirklichte. (nach: vonEuw)
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Previously ascribed to the scriptorium of Freising (see Bischoff and Mütherich, opp. citt.). Place of origin given by Schulten, op. cit., as "Köln (?)". (nach: Anderson)
Geschichte der Handschrift:-
Kurz nach seiner Entstehung gelangte das Evangeliar nach Köln, wo es für die Marginalglossen in der Hs.W 147 des Kölner Stadtarchivs als Vorlage verwendet wurde (Mütherich 1974 ). Laut Beissel (1967) ist sein Perikopenverzeichnis mit demjenigen in Dom Hs.14 identisch, das dem von Klauser (1972) rekonstruierten römisch-fränkischen Typus Delta folgt. Dom Hs.56 wurde aber kurz nach seiner Entstehung - möglicherweise in Köln - von den römisch-fränkischen Vorgaben abweichend korrigiert. Das in diesem Zusammenhang ebenfalls von Beissel genannte ottonische Kölner Evangeliar Diözesan Hs.1a folgt dieser korrigierten Fassung. Darmstadt 2051. (nach: Glaube und Wissen)
