Langkatalogisat: Köln, Dombibliothek, Codex 13.
Alternative Identifikation(en):-
Dom Hs. 13 (nach: vonEuw; Aktuelle Signatur)
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XIII. (nach: JafféWattenbach; Katalognummer)
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Darmst. 2013 (nach: JafféWattenbach; Frühere Signatur)
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976 (nach: Zensus; Katalognummer)
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2. (nach: vonEuw; Katalognummer)
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Kat. 4 (nach: Schulten; Katalognummer)
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2 (nach: Clemen; Katalognummer)
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Köln, Dombibliothek Hs. 13 (nach: Anderson; Aktuelle Signatur)
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43,588 (nach: Anderson; microfilmNo)
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"53"(?) (earlier shelf mark, f. 1r); (nach: Anderson; Frühere Signatur)
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"13" (bis) (shelf marks, f. 1r). (nach: Anderson; Aktuelle Signatur)
Sammeltitel:Bezeichnung:Titel:-
Evangelia quatuor ab HIERONYMO in Latinum translata (nach: JafféWattenbach)
Secundo Folio:Incipit:-
Beato Papae Damaso Hieronimus Novum Opus... (nach: Zensus)
Explicit:-
...In Tempore Belli (nach: Zensus)
Entstehungszeit:Entstehungsort:Hauptsprache:Beschreibstoff:Umfang:Lagenstruktur:-
Signierte Lagen: l2, 26, 3-78 (qII-qVI), 84+2, 91+8 (qVIII), 10-128 (qVIIII-qXI), 134, 8-1 (I), 15-208 (II-VII), 216-1 (VIII), 22-268 (nicht sign.), 274. (nach: vonEuw)
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Lagen 12 (ursprünglich wahrscheinlich Teil der folgenden Lage mit dem Evangelistenportrait von 1v als letztem Blatt? vgl. Collegeville 1995 ), 26, 3-78, 84+2, 98+1 (Markusportrait auf Einzelblatt), 10-128, 132+2 (Lukasportrait auf Einzelblatt), 146+1, 15-208, 214+1, 226+2 (Johannesportrait auf Einzelblatt), 23-268, 272+2 ; (nach: Glaube und Wissen)
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[1], i2 (two singles, originally part of following quire), ii6 (with two previous leaves, was originally i8; signature "I" on 8v), iii-vii8, viii8-2 (lacks two at end, no text missing but quire signature "VII" is missing; end of Matthew), ix1+8 (one added at front with portrait of Mark), x-xii8, xiii4 (1st single, glued to second; end of Mark on 3rd recto; 4th single with portrait of Luke), xiv8-1 (lacks one at front, perhaps missing a leaf which contained preface and capitula), xv-xx8, xxi6-1 (lacks one after 2nd; end of Luke), xxii8 (8+1-1?; 1st single with portrait of John; 8th also single, stub after 1st, perhaps missing a leaf which contained preface and capitula), xxiii-xxvi8, xxvii6-2 (lacks leaves after 3rd and last; 3rd has outer column and part of lower margin excised, apparently after numeration of folia; no loss to main text), [1]. Quire signatures II-VI (iii-vii) for Matthew; VIII-XI (ix-xii) and II-IIII erased (x-xii) for Mark; I-VIII (xiv-xxi) for Luke; no signatures for John. (nach: Anderson)
Seitennummerierung:-
Zahlenreklamanten beginnend mit II am Ende der 3. Lage, nach der 13. Lage beginnt mit dem Lukasevangelium eine neue Zählung I-VIII, anschließend ohne Zählung; (nach: Glaube und Wissen)
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Numbered 1-195 by 19c hand, except f. 194 numbered by later hand (earlier number cut off). (nach: Anderson)
Format:Anzahl der Spalten:Seiteneinrichtung:-
prickings at outer bounding line. (nach: Anderson)
Gesamtbeschreibung des Layouts:-
zweispaltig (nach: Zensus)
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Schriftspiegel 260 x 190 mm, zweispaltig zu 25 Zeilen, Abstände der Lineatur von links nach rechts 8, 75, 8, 15, 8, 65, 8. (nach: vonEuw)
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Zweispaltig (nach: Schulten)
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Schriftspiegel 264 x 179 mm ; Blindliniierung mit Versalienspalten ( 9 mm ); 2 Kolumnen von innen 77, außen 70 mm Breite und 32 mm Abstand ; 32-34 Zeilen. (nach: Glaube und Wissen)
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Written space: 255-270 x 158-179 mm (inner column 68-78 mm, outer column 58-69 mm wide, 32 mm between columns). 34 lines, except 33 lines on ff. 99-151 (quires xv-xxi), and 35 lines ff. 153-159 (quire xxii). 2 columns. Dry-point ruling, double bounding lines for each column prickings at outer bounding line. text above top line. Abbreviated Gospel titles as running titles. (nach: Anderson)
Schrift und Hände:-
Schreiber: Hiltfred. (nach: Zensus)
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Evangelientext in großer karolingischer Minuskel, nach Art der Unzial-Handschriften in langen und kurzen Zeilen mit brauner Tinte geschrieben. Anfangsbuchstaben nach Interpunktionen im Text unzial, Initialen zu den Anfängen der Eusebianischen Sinnabschnitte kapital in Minium. Marginale Kapitelzahlen und Zahlen der Eusebianischen Canones in Minium, die Konkordanzen in Tinte. Außer dem 'Liber generationis' und 'Initium', die mit 3 und 4 Zeilen kapital und unzial ausgezeichnet sind, werden die Evangelienanfänge mit einer Initiale in brauner und roter Federzeichnung betont, das Q(uoniam) Fol. 92r schmücken ein Vogel, der eine Schlange frißt, und ein Fisch als Cauda, das I(n Principio) Fol. 153r füllt Flechtband. Evangelisten-Bildseiten in Deckfarbenmalerei mit Blau, Gelb, Grün, Orange (Minium), Braun, Weiß und Schwarz, die Inschriften in Halbunziale. (nach: vonEuw)
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In karolingischer Minuskel geschrieben. Auf Blatt 54 steht eine lateinische Eintragung, die besagt, daß der Schreiber Hiltfredus bis dahin das Evangeliar geschrieben habe: "a capite usque hic scripsit et requisivit servus vester Hiltfredus". (nach: Schulten)
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Lateinischer Text in brauner karolingischer Minuskel in Zeilen unterschiedlicher Länge, rubriziert; Auszeichnungsschrift und Initialen: Capitalis mit unzialen Elementen (z.T. auch Minuskeln); 54r Schreibervermerk a capite usque hic scripsit et requisivit servus vester Hiltfredus - Vom Anfang bis hier hat Euer Diener Hiltfred geschrieben und [das Geschriebene] überprüft (von Euw). (nach: Glaube und Wissen)
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Bis Bl. 54 nach einem Eintrag geschrieben von Hiltfredus ("A capite usque hic scripsit et requisivit servus vester Hiltfredus"). (nach: Clemen)
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Early 9c littera carolina Four hands, each writing one complete gospel: A: ff. 2r-54r (= Hiltfredus) ; B: 56r-90r ; C: 92r-152r ; D: 153r-194r . (nach: Anderson)
Einband:-
Braunes Rindsleder mit massiver Deckelfüllung, Stempel mit G-förmigen Ranken sowie Vierpaßrosetten, Streicheisen, wohl 16. Jahrhundert. (nach: vonEuw)
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Kalbleder mit Blindprägung über Holz; Einzelstempel (verschiedene Rosetten) und Streicheisenlinien (Rechteckrahmung mit Rautenfüllung); vermutlich in derselben Werkstatt wie Dom Hs.212, (213) und 218 gebunden (Mitte 18. Jh.). (nach: Glaube und Wissen)
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Dark brown tooled leather binding (16c?), "13" in ink on spine. (nach: Anderson)
Zustand:-
Severe damage from mildew to upper half of ff. 97-107 (nach: Anderson)
Überblicksbeschreibung:-
Hiltfred-Evangeliar Das Evangeliar ist nach Hiltfred benannt, der sich im Kolophon am Ende des Matthäusberichtes als Schreiber identifiziert (54r). Die drei weiteren Evangelien wurden dem Schriftbild nach von jeweils einem anderen Schreiber gefertigt. Offensichtlich war es nicht nur ihre Aufgabe, den Text nach einer Vorlage zu kopieren, sondern auch das Geschriebene korrigierend zu überarbeiten (scripsit et requivisit). Während im Matthäus-, Lukas- und Johannesevangelium relativ wenige Textänderungen nötig waren, lag dem Markusevangelium offenbar eine veraltete Textversion zugrunde, die der von Hieronymus (347/348-419/420) erarbeiteten Bibelübersetzung (Vulgata) angeglichen werden mußte. Diese Vorlage scheint insularen Ursprungs gewesen zu sein, denn dort und in insular beeinflußten Handschriften hat die verworfene Textfassung besonders häufig Spuren hinterlassen (z.B. Stockholm, Kungliga Bibl., A 135; Bibl. Vaticana, Barb. lat. 570; Maaseik, Evangeliar der Katharinenkirche; vgl. Fischer 1988-1991). Die Autorenbilder scheinen dem Typus nach derselben Tradition zu entstammen. Frontal thronend präsentieren sie ihre geschlossenen Bücher und Schriftrollen, Johannes hebt sogar segnend die Hand. Weniger als schreibende Autoren, denn als repräsentierende Autoritäten sind sie ihren Schriften vorangestellt. Relativ selten in dieser Form überliefert, finden sie sich jedoch vergleichbar in der insularen Buchmalerei (z.B. Stockholm, Kungliga Bibl., A 135). Dort sind auch die in den Arkadenbogen versetzten Symboltondi mit und ohne erläuternde Beischrift (z.B. Trier, Domschatz, Hs.134/61; Maaseik, Evangeliar der Katharinenkirche) bezeugt. Letztlich spiegeln sich darin italo-byzantinische Vorbilder, die im Gefolge der Missionierung von Italien aus nach England gelangt sind (von Euw, Evangelien 1989) und die auch in den Handschriften der Hofschule Karls des Großen (768-814) nachwirkten (Boeckler 1952/53). Die Autorenportraits von Dom Hs.13 folgen alle demselben Typus, unterscheiden sich jedoch in der Ausführung. Sicherlich waren mehrere Buchmaler am Werk, doch scheinen sie auch verschiedene Modelle zu einem einheitlichen Zyklus verschmolzen zu haben. Da alle Evangelistenbilder auf Einzelblätter gemalt und anschließend in die Lagen eingebunden wurden, ist eine Identität von Schreibern und Malern unwahrscheinlich. Die Handschrift enthält neben den vier Berichten über das Leben Jesu den Brief des hl. Hieronymus an Papst Damasus (366-384) Novum opus und seine Überlegungen zur Vierzahl der Evangelien Plures fuisse als Vorreden. Gleich doppelt erscheint der Prolog zum Matthäusevangelium, von denen einer mit Incipit canon überschrieben ist, also ursprünglich nicht an dieser Stelle vorgesehen war. Die Evangelienkonkordanz ist auf viereinhalb wenig dekorative Kanontafeln zusammengedrängt. Den Abschluß bildet das Fragment eines Perikopenverzeichnisses, das insgesamt eher den Eindruck einer Federprobe macht. Dennoch scheint das Evangeliar in der Liturgie verwendet worden zu sein, denn vor allem am Rand des Matthäustextes findet sich eine Reihe von Perikopenvermerken in einer Kurzschrift (tironische Noten). Sie beschränken sich allerdings auf die Zeit nach Weihnachten. Autor des Textes: Ulrike Surmann (nach: Glaube und Wissen)
Inhaltsangabe (nach:
Zensus)
Incipit: Beato Papae Damaso Hieronimus Novum Opus...
Explicit: ...In Tempore Belli
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Fol. 1v Bild des Evangelisten Matthaeus
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Fol. 2r - 4r Hieronymus: Vorreden zu den vier Evangelien ("Novum opus" und "Plures feisse")
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Fol. 4r - 4v Argumentum secundum Matthaeum
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Fol. 8r Argumentum secundum Matthaeum (zum zweiten Mal)
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Fol. 9r - 54r Evangelium secundum Matthaeum, auf Fol. 54r Schreibersubskription
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Fol. 55v - 90r Evangelium secundum Marcum (Fol. 55v Bild des Evangelisten Marcus; Fol. 56r - 56v Argumentum; Fol. 56v - 57v Kapitelverzeichnis)
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Fol. 91r - 151r Evangelium secundum Lucam (Fol. 91r Bild des Evangelisten Lucas, Fol. 91v leer)
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Fol. 152r - 194r Evangelium secundum Johannem (Fol. 152r Bild des Evangelisten Johannes
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Fol. 194v - 195r Fragment eines Capitulare Evangeliorum von jüngerer Hand, mit einem Teil des Commune sanctorum
Inhaltsangabe (nach:
vonEuw)
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Fol. 1r - 4v Matthäusbild und Vorreden zu den vier Evangelien.
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1v Bild des Evangelisten Matthäus mit der Inschrift MATTHEUS EUANG(E)L(ISTA),
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3r - 4r Prolog Plures fuisse,
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4r - 4v Matthäus-Argument Mattheus sicut in ordine.
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Fol. 5r - 8v Fünfseitige Kanonfolge in Form von einfachen Kolumnen, die durch miniumfarbige Balken voneinander getrennt sind. Matthäus-Argument.
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5r - 6r Can. II:III - III:III, IIII:III, V:II,
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6v - 7r Can. VI:II, VII:II, VIII:II, X:I, X:I, X:I - X:I,
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8r Matthäus-Argument Matthäus sicut in ordine primus (Wiederholung),
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Fol. 9r - 54r Matthäusevangelium.
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9r Beginn des Matthäusevangeliums mit kapitalem L(IBER) und drei Zeilen Auszeichnungsschrift in Uncialis.
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54r Schluß des Matthäusevangeliums und Subskription: a capite usque hic scripsit et requisivit seruus u(este)r hiltfredus (= von Anfang an bis hier schrieb und überprüfte (das Geschriebene) euer Diener Hiltfred).
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Fol. 55v - 90r Markusevangelium mit Vorrede und Kapitelverzeichnis.
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55v Bild des Evangelisten Markus mit der Inschrift MARCUS, über dem anthropomorphen Symbol leo ,
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56r Markus-Argument Marcus evangelista,
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56v - 57v Kapitelverzeichnis (I-XLVII),
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58r Beginn des Marcusevangeliums mit kapitalem I(NITIUM) und vier Zeilen Auszeichnungsschrift in Uncialis,
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90r Schluß des Markusevangeliums,
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Fol. 91r - 151r Lukasevangelium.
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91r Bild des Evangelisten Lukas (ohne Inschrift), über dem Symbol uitu(lus),
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92vr Beginn des Lukasevangeliums mit der Initiale Q(uoniam),
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151r Schluß des Lukasevangeliums,
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Fol. 152r - 194r Johannesevangelium.
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152r Bild des Evangelisten Johannes mit der Inschrift IOH(AN)NIS, über dem Symbol aquila,
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153r Beginn des Johannesevangeliums mit der Initiale I(N PRINCIPIO),
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194v Schluß des Johannesevangeliums.
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Fol. 194v - 195v Fragment eines Capitulare Evangeliorum, wohl von jüngerer Hand, mit einem Teil des Commune Sanctorum, endend mit der Votivmesse de quacumque tribulatione,
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195v leer, unten Anfang von Psalm 1.
Inhaltsangabe (nach:
JafféWattenbach)
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Autor: ab HIERONYMO in Latinum translata
Titel: Evangelia quatuor
(et sunt per cola scripta). Insunt evangelistarum effigies Fol. 1r , 55r , 91r , 152r .
Inhaltsangabe (nach:
Glaube und Wissen)
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1v - 7r Vorreden (Stegmüller 595, 596, 590 ) und Kanontafeln.
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1v Evangelist Matthäus; in der Beischrift als MATTHEUS EVANGELISTA bezeichnet; über dem Symboltondo die Erläuterung des Dargestellten homo.
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2r Brief des Hieronymus an Papst Damasus
.
Incipit: N(ovum opus)
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3r Vorrede
.
Incipit: P(lures fuisse)
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4r Vorrede zum Matthäusevangelium
; mit INCIPIT CANON überschrieben.
Incipit: M(attheus sicut in ordine)
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4v
.
Explicit: EXPLICIT PROLOGUS
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5r - 7r Fünf Kanontafeln (I, II, III-V, VI-Xsup>Mt, Mk, Lk/sup>, Xsu
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8r - 54r Evangelium nach Matthäus.
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8r Vorrede zum Matthäusevangelium
(Stegmüller 590 ). EXPLICIT PROLOGUS .
Incipit: MATTHEUS SICUT in ordine
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9r Beginn des Evangelienberichtes mit dem Stammbaum Jesu
. Hervorgehoben sind:
Incipit: LIBER GENERATIONIS
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9v Bericht von der Geburt Christi
.
Incipit: XPISTI AUTEM GENERATIO SIC ERAT
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47v Beginn der Leidensgeschichte
.
Incipit: ET FACTUM EST CUM CONSUMMASSET IHSUS
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53r Beginn der Osterberichte
.
Incipit: VESPERE AUTEM
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54r
Explicit: EXPLICIT EVANGELIUM SECUNDUM MATTHEUM.
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55v - 90r Evangelium nach Markus.
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55v Evangelist Markus; in der Beischrift als MARCUS bezeichnet; über dem Symboltondo die Erläuterung des Dargestellten LEO .
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56r Vorrede
(Stegmüller 607 ).
Incipit: MARCUS EVAN gelista
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56v Capitula
.
Incipit: E(T erat)
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58r Beginn des Evangelienberichtes
.
Incipit: INITIUM EVANGELII
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90r
.
Explicit: EXPLICIT EVANGELIUM SECUNDUM MARCUM
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91r - 151r Evangelium nach Lukas.
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91r Evangelist Lukas; über dem Symboltondo die Erläuterung des Dargestellten VITULUS .
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92r Beginn des Evangelienberichtes
: Vogel, der eine Schlange gefangen hat; Fisch.
Incipit: Q(UONIAM quidem)
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152r - 194r Evangelium nach Johannes.
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152r Evangelist Johannes mit Beischrift JOHANNIS ; über dem Symboltondo die Erläuterung des Dargestellten AQUILA .
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153r Beginn des Evangelienberichtes
. Hervorgehoben sind:
Incipit: I(N PRINCIPIO)
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153v Beginn des öffentlichen Wirkens Jesu
;
Incipit: ET HOC EST testimonium
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162v Jo 6,1
Incipit: POST HAEC ABIIT;
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194r
.
Explicit: EXPLICIT EVANGELIUM SECUNDUM IOHANNEM. AMEN
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194v Fragment eines Capitulare evangeliorum (Commune sanctorum und Votivmessen) endend mit
; einfache Zeichnung einer männlichen Büste mit der Beischrift cum viderit tuus sit.
Explicit: IN TEMPORE BELLI
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195r Federproben mit Auszügen aus dem Capitulare.
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195v Federproben; einfache menschliche Köpfe, eine Notiz zur 3. Weihnachtsmesse (Introitus
und Jo 1,1ff.) und Allelujavers mit Neumen aus dem Commune confessoris non pontificis Beatus vir, qui suffert tentationem.
Incipit: Puer natus est
Inhaltsangabe (nach:
Anderson)
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FPD "Jaffé, codex 13. continet 195 folia / saec. IX./ Evangelia quatuor ab Hieronymo / in Latinum translata." (19c title).
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1r "53"(?) (earlier shelf mark); "13 / 13" (shelf marks).
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Titel: Prefaces to the four Gospels; Anonymous, Preface to Matthew
Titel: Canon Tables
1v - 8rb (1) Jerome (c.342-420),
(bis); and
.Preceded by portrait of Matthew, f. 1v ; ff. 2ra - 4va : prefaces, Stegmüller nrs. 595, 596, 590 ; ff. 5r - 7ra : Canon tables; f. 7v : blank; f. 8r : Stegmüller nr. 590 repeated.
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Titel: Gospel of Matthew
9ra - 54ra (2)
(Vulgate).
Stegmüller nr. 47 .
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Titel: Gospel of Mark
55v - 90rb (3)
(Vulgate) (text begins 58ra). Stegmüller nr. 48 . Preceded by: f. 55v : portrait of Mark; ff. 56ra - 56va : preface = Stegmüller nr. 607 ; ff. 56v - 57v : capitula.
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Titel: Gospel of Luke
91r - 151rb (4)
(Vulgate) (text begins 92ra). Stegmüller nr. 49 . Preceded by: f. 91r : portrait of Luke; f. 91v blank. No preface or capitula.
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Titel: Gospel of John
152r - 194ra (5)
(Vulgate) (text begins 153ra). Stegmüller nr. 50 . Preceded by: f. 152r : portrait of John; f. 152v blank. No preface or capitula. F. 194r excised except for inner column (no loss to text of Gospel).
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194v - 195v Liturgical notes (fragment of Capitulare Evangeliorum, part of Common of Saints) and small sketches of human heads on ff. 194v and 195v (9c); beginning of Ps. 1 on f. 195v (10c).
Buchschmuck (nach:
Zensus)
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Ganzseitige Bilder der vier Evangelisten in Deckfarbenmalerei: Fol. 1v Matthaeus, Fol. 55v Marcus, Fol. 91r Lucas, Fol. 152r Johannes. Alle vier Evangelisten sitzen frontal auf den Kissen ihrer Throne unter Rundbogenarkaden, in deren Bogenscheitel sich Medaillons mit den jeweiligen Evangelistensymbolen befinden. Außer bei Lucas tragen die Bilder den Namen des Evangelisten und am oberen Blattrand den Namen des jeweiligen Symbols. Zierinitialen in brauner und roter Federzeichnung auf Fol. 92r Q(uoniam) ein Vogel frißt eine Schlange, Fisch als Cauda - und Fol. 153r I(n principio) mit Flechtbandfüllung.
Buchschmuck (nach:
Schulten)
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Ganzseitige Bilder der vier Evangelisten schmücken das Buch auf den Blättern l, 55r, 91r und 152r Alle Evangelisten sitzen frontal auf den Kissen ihrer Throne unter Rundbogenarkaden. Medaillons im Bogenscheitel sind ausgefüllt mit den Symbolfiguren der vier Evangelisten. Am oberen Blattrand stehen die Namen der Symbole homo (Mensch), leo (Löwe), vitulus (Stier), aquila (Adler). Außer Lukas sind die Bilder rechts und links vom Nimbus mit dem Namen der Evangelisten beschriftet. Am einfachsten sind die Bilder der Evangelisten Matthäus und Markus gehalten. Sie sind mit ihren Thronen kleiner. Lukas und Johannes sind größer, rücken nach vorn zwischen die Säulen der Arkade. Die Farbgebung ist reicher, malerischer. Bei Lukas ist das Rundbogenfeld durch Querstreifen gegliedert, der Rundbogen selbst durch ein kräftiges Mäander mit gepunkteten Rosetten geschmückt. Die Clavi auf Tunika und Pallium sind betonter. Ein roter Vorhang öffnet sich in Höhe der Figur und der Deckplatte der Säulenkapitelle. Zipfel des Vorhangs schlingen sich unterhalb der Kapitelle um die Säulenschäfte. Bei Johannes fehlt das antike Vorhangmotiv, das Bogenfeld ist frei, der Bogen selbst geschmückt mit einer Ranke zwischen roten Streifen wie bei Matthäus und Markus. Auf der Arkade, rechts und links vom Medaillon mit dem Adlerattribut picken zwei Greifvögel an einer Ranke. Die beiden Bilder von Lukas und Johannes sind von einem mit freier Hand gezogenen roten Strich eingefaßt. Die Ecken der roten Rahmung werden durch ein pfeilförmiges Blättchen betont. Die Bilder sind insgesamt durch Abreibung beschädigt, die besonders beim Bild des Johannes auffällt. - Der Maler muß nach einem der Antike nahestehenden Vorbild mit raschem Pinsel gemalt haben. Das Vorbild, das wir nicht kennen, dürfte von großer künstlerischer Ausdruckskraft gewesen sein und ist wahrscheinlich im byzantinisch-italischen Umkreis zu suchen. Vielleicht gehört das Evangeliar schon zu den Erwerbungen des Erzbischofs Hildebold (785-819) für die Kölner Dombibliothek.
Buchschmuck (nach:
JafféWattenbach)
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Reperiuntur hic illic notae Tironianae, praecipue in marginibus foliorum 46r, 67r, 67v, 78r, 81r, 107v . cet.
Buchschmuck (nach:
Glaube und Wissen)
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Ein- bis mehrzeilige Initialen in Minium zu Beginn einzelner Verse, Abschnitte, Evangelien und Prologe; Explicits zeilenweise abwechselnd in Minium und Tinte; zu Beginn des Lukasevangeliums große Initiale in Federzeichnung mit vegetabiler, Fisch- und Vogelornametik in Tinte und Minium; zu Beginn des Johannesevangeliums Flechtbandinitiale in Tinte und Minium mit vegetabilen Elementen; Miniaturen in Deckfarben.
Buchschmuck (nach:
Clemen)
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Bl. 1b . Evangelistenbild: Matthaeus sitzend auf Thron, darüber Evangelistensymbol. Schwere Federzeichnung, in stumpfen Farben übermalt (Fig. 305).
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Bl. 55b : Evangelistenbild Marcus.
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Bl. 91a : Evangelistenbild Lucas.
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Bl. 152a : Evangelistenbild Johannes. Die beiden letzteren ersichtlich von anderer Hand, stärker malerisch behandelt.
Buchschmuck (nach:
Anderson)
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Full-page portraits of evangelists ff. 1v, 55v, 91r, 152r (orange-red, gray-blue, green, brown, white, black, and yellow);
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canon tables in rectangular frames (double outlines filled with orange-red);
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10-line decorated Q (brown and orange-red, with snake, bird and fish) f. 92r ;
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17-line decorated I (brown and orange-red, interlace) f. 153r ;
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elsewhere 1- to 5-line red initials, including initials for cola;
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tituli in red and/or black
uncials or
square or rustic capitals.
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References to canon tables in margins.
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Scribal colophon f. 54r : "A capite usque hic scripsit et requisiuit seruus uester Hiltfredus."
Entstehung der Handschrift:-
Entstehungsgeschichte: Die Handschrift gehörte möglicherweise schon zu den Bucherwerbungen Erzbischof Hildebalds von Köln (785-818). Nach Nordenfalk entstammt sie einem westfränkischen Skriptorium, jedoch keinem der bekannten; auch über den sich Fol. 54r als Schreiber nennenden Hiltfred war bis anhin nichts zu erfahren. Doch zeugen seine kräftige etwas altertümliche Schrift mit ihren offenen a und die Evangelistenbilder, deren Symbole als Imagines clipeatae wie Schlußsteine in die Scheitel der Arkadenbögen gesetzt sind, von einer guten schreib- und buchkünstlerischen Tradition des Skriptoriums, in dem nach Hiltfred die Handschrift ein jüngerer Schreiber weiterschrieb. Die Evangelistenbilder werden Miniaturen vergleichbar, die der griechische Chludov-Psalter, Cod. gr. 129 im Historischen Museum zu Moskau, überliefert. Dieser entstand zwar erst nach Abschluß des byzantinischen Bilderstreites (726-787; 843), bewahrt aber mit seinem Davidbild (Abb. 32) vorikonoklastische Typen frontal sitzender Autoren in Kombination mit einer Imago clipeata, wie sie später auch die franko-sächsische Schule ausbildete (Abb. 37 - Dom Hs. 14, Fol. 67v ). In Ikonographie und Stil vergleichbare, teilweise auf italobyzantinische Vorläufer fußende Evangelistenbilder schuf auch die insulare Buchmalerei, beispielsweise in ihrem berühmten Codex Lindisfamensis, Cotton Nero D. IV der British Library, London, oder im Codex Aureus aus Canterbury, A. 135 der Kungliga Biblioteket, Stockholm (C. Nordenfalk, Insulare Buchmalerei, München 1977, Taf. 21, 36 f. ). (nach: vonEuw)
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Schrift und Initialen sprechen für eine Entstehung im westlichen Frankenreich, jedoch kann man das Evangelium keiner der großen Schreibschulen zuordnen. (nach: Schulten)
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Fol. 54 terminato Matthaei evangelio, scriba addidit haec:"A capite usque hic scripsit et requisivit servus vester Hiltfredus." (nach: JafféWattenbach)
Geschichte der Handschrift:-
Köln, Domkirche, wahrscheinlich schon seit Erzbischof Hildebald von Köln (785-818). (nach: Zensus)
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Möglicherweise schon von Erzbischof Hildebald (vor 787-818) erworben; Darmstadt 2013. (nach: Glaube und Wissen)
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Boeckler, loc. cit. , dates this ms. c.820, and assigns to an unknown center in West Franconia; Rand, op. cit. p. 93 , calls script " Embellished Merovingian" of Tours; see Ehl and Boeckler, locc. citt. , on illuminations. (nach: Anderson)
