Langkatalogisat: Köln, Dombibliothek, Codex 2.
Alternative Identifikation(en):Sammeltitel:-
Biblia Sacra (nach: Zensus)
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Die Heilige Schrift des Alten und Neuen Testamentes (Hieronymi bibliotheca divina) (nach: Schulten)
Titel:Secundo Folio:-
Incipit epistola (2). In nomine praefert (3). (nach: Anderson)
Incipit:-
Incipit ep(isto)la s(an)c(t)i Jeronimi ad paulinu(m)... (nach: Zensus)
Explicit:-
...Zeth pavor p(er)vita p(er)vivacitas. (nach: Zensus)
Verfasser:Entstehungszeit:Entstehungsort:Hauptsprache:Beschreibstoff:Umfang:Lagenstruktur:-
Lagen 11, 2-68, 710, 8-98, 1010-1, 1112, 1210, 1314, 1410+1, 15-198, 202, 218, 2212, 238-1, 248, 25-288, 298, 308+1, 3110, 3210-4, 33-398, 4010+1 (das letzte Blatt war ursprünglich das erste der folgenden Lage), 4110-2 ; (nach: Glaube und Wissen)
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[1], i1+8, ii-v8, vi10, vii-viii8, ix-x10, xi-xiii12, xiv-xviii8, xix10, xx12, xxi8-1 (lacks one at end), xxii-xxvii8, xxviii8+1 (one added after 7th), xxix10, xxx10-4 (leaves removed at end, no text lost), xxxi-xxxvii8, xxxviii10+1 (last was originally 1st of next quire), xxxix10-2 (original 1st now attached to previous quire, lacks one at end), [1]. Quire signatures I-IV, cropped off at bottom; catchwords for other quires . (nach: Anderson)
Seitennummerierung:Format:Anzahl der Spalten:-
zweispaltig (nach: Zensus)
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Jedes Blatt der Bibel ist mit zwei Kolumnen beschrieben. (nach: Schulten)
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2 Spalten von innen 81 mm, außen 76 mm Breite und 11 mm Abstand , bzw. dreispaltig (329v-339v); (nach: Glaube und Wissen)
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2 columns, except 3 columns on f. 329v-339v for glossary of Hebrew names. (nach: Anderson)
Seiteneinrichtung:-
prickings at edge of page, many trimmed off. (nach: Anderson)
Gesamtbeschreibung des Layouts:-
zweispaltig (nach: Zensus)
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Jedes Blatt der Bibel ist mit zwei Kolumnen beschrieben. (nach: Schulten)
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Schriftspiegel 259 x 175 mm ; Liniierung mit brauner Tinte mit Versalienspalten ( 8 mm ); 2 Spalten von innen 81 mm, außen 76 mm Breite und 11 mm Abstand , bzw. dreispaltig (329v-339v); 53 und 57 Zeilen. (nach: Glaube und Wissen)
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Written space: 255 x 170 mm (81 mm inner column, 78 mm outer column, 11 mm between columns). 57 lines, except gatherings xvi-xl (ff. 148-339) have 53 lines; gathering xxviii includes some folia of each format. 2 columns, except 3 columns on f. 329v-339v for glossary of Hebrew names. Ink ruling, double bounding lines at left and right margins, 2 lines between columns, top and bottom pairs of text lines extend to edge of page and across gutter, another pair of lines across top margin for running titles prickings at edge of page, many trimmed off. text beneath top line. Scriptural book titles as running titles, except none on ff. 149v-164v (Job 40 through all of Psalms), and none on ff. 216r-218r (Jeremiah 50 through Baruch 2). (nach: Anderson)
Schrift und Hände:-
Lateinischer Text in dunkelbrauner bis schwarzer Textura, rubriziert; (nach: Glaube und Wissen)
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13c littera gothica media Two hands, alternating throughout. (nach: Anderson)
Einband:-
Pergament mit Streicheisenlinien über Pappe (Mitte 18.Jh.). (nach: Glaube und Wissen)
Zustand:-
Missing folia not required for text. Blank pages or columns corresponding with ends of scriptural books occur at ends of quires viii, xxi, xxviii, xxx, and in middle of quires xiv and xxxviii (ff. 67v, 131vb, 191vb, 248vb, 264rb-v, 329rb). (nach: Anderson)
Spätere Ergänzungen:-
Pieces of red silk (now faded and often torn) are attached to first pages of each scriptural book to protect the illuminated initials. Some marginal corrections and glosses, 13c-15c cursive hands. (nach: Anderson)
Inhaltlicher Überblick:-
HIERONYMI bibliotheca divina, cum epistola ad Paulinum (Cf. cod. 1). (nach: JafféWattenbach)
Überblicksbeschreibung:-
Bibel Im 13.Jahrhundert ging man gezielt an eine Überarbeitung der lateinischen Vulgata - der Bibelübersetzung des Kirchenvaters Hieronymus (347/348-419/420) -, die in häufig mehrbändigen Werken und mit hoher Variationsbreite überliefert war. Begonnen hatten diese Strömungen Ende des 12./Anfang des 13.Jahrhunderts mit der Lehrtätigkeit Pariser Gelehrter wie Petrus Cantor (gest. 1197), Petrus von Poitiers (1130-1205) und Stephen Langton (gest. 1228). Mit der Konstituierung der Universität von Paris als Körperschaft um die Jahrhundertmitte wurde es notwendig, für den Lehrbetrieb eine mehr oder weniger verbindliche Bibelfassung anzufertigen. Aus diesen Bemühungen resultiert ein Pariser Bibeltypus, der den Äußerungen Roger Bacons (1267) zufolge in seinen Grundzügen kurz vor 1230 fertiggestellt war und sich schließlich im 'Codex Sorbonicus' von 1270 (Paris, Bibl. Nat., Lat. 16260) manifestierte. Die 'Biblia Parisiensis' des 13.Jahrhunderts und ihre zahlreichen Abschriften weisen folgende Charakteristika auf: Die Bibel wurde in einem Band vereint, und man standardisierte Anordnung und Namen der Bibelbücher sowie die Anzahl und Auswahl der auf 64 "festgelegten" Prologe. Die mit leichten Änderungen versehene Kapiteleinteilung des Stephen Langton und dessen 'interpretationes nominum hebraicorum' - das alphabetische Wortregister biblischer Eigennamen mit ihren Erklärungen - fanden Eingang in den Bibeltext. Dom Hs.2 folgt sowohl im Layout des Textes (Zweispaltigkeit, regelmäßige Anwendung von Seitentiteln und kapitelkennzeichnende Zierbuchstaben) dem üblichen "Pariser" Standard, als auch in der formalen Abfolge der Bücher und größtenteils der Prologe. Bei letzteren bestehen einige Abweichungen, so entfällt z.B. der zweite Prolog (Matthaeus cum primo) vor dem Matthäusevangelium. Andererseits lassen sich auch die zusätzlichen Prologe (Stegmüller 455, 535) wenn nicht direkt in der Pariser Ordnung, so doch in der Mitte des 13.Jahrhunderts kompilierten Bibelausgabe des Hugo von St. Cher 'Postilla super totam Bibliam' finden (gedruckte Ausg. Lyon 1669). Die Pariser Bibel teilte das Alte Testament in geschichtliche, weisheitliche und prophetische Bücher ein, denen die Bücher des Neuen Testamentes beigeordnet wurden. Obgleich bei der Illustration von Dom Hs.2 neben exegetischen Darstellungen der Textbezug Priorität besitzt, unterliegen sowohl die Auswahl mancher Szenen als auch die einzelnen Bildtypen zeitgenössischen Tendenzen. Ein schönes Beispiel bilden die Initialen zu den Büchern Josua (54r) und Richter (60r). Während in nordfranzösischen und englischen Handschriften des 13.Jahrhunderts der Schwerpunkt der Darstellungen zu Josua auf der Berufungsszene (Jos 1,1) liegt (resultierend aus der auf Origines zurückgehenden Deutung vom Tod des Moses als Ende des Alten Bundes und der Berufung Josuas als Beginn des Neuen), betont unsere Initiale, in der Josua die Sonne anhält (Jos 12-14), mehr den kriegerischen Charakter des Buches und greift damit eher auf romanische Bildkompositionen zurück (z.B. Gumbertsbibel in Erlangen, Universitätsbibl., Ms. perg. 1). Dagegen entspricht die Wappnung der Figuren zeitgenössischen Usancen: Statt der über dem Kettenpanzer getragenen knöchellangen Tunika bevorzugte man seit der Mitte des 13.Jahrhunderts die Knielänge. Die Initiale zum Buch Richter illustriert nahezu wortwörtlich die Textstelle 16,19. Hier schneidet ein an seiner Kappe zu identifizierender Diener - ein Bildtopos aus der zeitgenössischen Hofgesellschaft - dem im Schoße der Delila liegenden Samson die Lockenpracht ab. Einige Bildszenen des Codex lassen sich nahezu mühelos in bestehende Darstellungskonventionen des 13.Jahrhunderts einreihen, wie z.B. die Prophetenbilder, der Tod des Amalekiters zu Könige 2 (77v) oder die Entrückung/Himmelfahrt des Elias (94v), die sich in nahezu jeder illustrierten Bibel vom 11.Jahrhundert an als Illustration zu Könige 4 findet. Diese Beliebtheit basiert auf der typologischen Bedeutung der Entrückungsgeschichte in Bezug auf die Himmelfahrt Christi im Neuen Testament. Eine motivische Besonderheit bilden die das Pferdegespann ersetzenden Engel. Die weitverbreitete Illustration der Krönung Mariens zum 'Canticum canticorum' auf Folio 173v entwickelte sich einerseits aus der Exegese der mittelalterlichen Kirchenväter (Ambrosius, Gregor der Große), andererseits wurde sie von der im 12.Jahrhundert einsetzenden, liturgisch bedingten marianischen Deutung des Hohenliedes (z.B. Rupert von Deutz) stark beeinflußt. Interessant sind hier die gotischer Architektur nachempfundenen spitzbogigen Dreipässe des Rahmenwerks als Symbol des Himmlischen Palastes. Im Gegensatz dazu orientieren sich die zwei vorhergehenden Initialbilder der alttestamentlichen Bücher Leviticus (28r) und Könige 1 (68v) an romanischer Architektur. Solche Stilgegensätze dienen innerhalb der 'Bible moralisée' u.a. zur Differenzierung von Ereignissen, die entweder als dem Alten Bund (byzantinisch-romanische Formen) oder dem Neuen Bund (gotische Stilelemente) zugehörig betrachtet werden (R. Haussherr, in: ZKG 31 [1968], S.101ff.). Ikonographisch und dem Illustrationsprinzip nach weist auch die Bebilderung der Psalmen Besonderheiten auf. Während im frühen Mittelalter die formale Dreiteilung der 150 Psalmen üblich war (Ps1, 51, 101), maß man im 13.Jahrhundert der Morgengebet und Sonntagsvesper betonenden Achtteilung (Ps1, 26, 38, 52, 68, 80, 97, 109) bzw. der aus beiden Formen resultierenden Zehnteilung besondere Bedeutung zu. Unsere Bibel folgt dem letztgenannten Gliederungssystem, wobei jedoch Psalm 109 nur durch eine größere Fleuronnée-Initiale hervorgehoben wird. Aber hier ist nicht der Wortsinn illustriert, sondern das Leben des Psalmenautors David. Dabei läßt sich übrigens eine Eigenart deutscher, insbesondere oberrheinischer Psalterien des 13.Jahrhunderts (vgl. z.B. München, Bayer. Staatsbibl., Clm15909) beobachten: Die Dreiteilung mit ihren bevorzugten Bildthemen 'Taube und David' (Ps1), 'Michael und der Drache' (Ps5) und 'stehender Heiliger' (Ps101) wurde in den 'Kölner' Bildzyklus übernommen, und um dieses "Grundgerüst" gruppierte man die Davidszenen. Eine solche Verbindung wirft die bisher noch nicht zufriedenstellend beantwortete Frage nach der Herkunft der Handschrift und ihres Stiles auf. Direkte Vergleichsbeispiele sind schwer faßbar. Auch auf dem Wege des Ausschlußverfahrens mit vermutlich aus dem Kölner Raum kommenden zeitgleichen Handschriften (z.B. Berlin, Staatsbibl. PK, Ms. theol.lat. fol.8) finden sich wenig stilistische Anhaltspunkte für Dom Hs.2. Nicht auszuschließen sind ikonographische und stilistische Vorbilder der frühen Lütticher Buchmalerei, die einen großen Einfluß auf die Buchmalerei um und nach 1300 in Köln ausübte. Autor des Textes: Carolyn A. L. Bunten (nach: Glaube und Wissen)
Inhaltsangabe (nach:
Zensus)
Incipit: Incipit ep(isto)la s(an)c(t)i Jeronimi ad paulinu(m)...
Explicit: ...Zeth pavor p(er)vita p(er)vivacitas.
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Fol. 1r Merkverse zur Anordung der biblischen Bücher von einer Hand des 15. Jh.s sowie Vermerk von einer anderen Hand des 15. Jh.s über den notariell beglaubigten Verkauf der Handschrift durch den Kölner Bürger Johannes Gurdelmecher an den Domkapitular Moritz Graf von Spiegelbergh
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Fol. 2r - 4r Hieronymus: Epistola ad Paulinum Presbyterum (ep. 53)
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Fol. 54r - 60r Iosue cum prologo
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Fol. 68r - 103v Regum I, II cum prologo
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Fol. 103v - 121v Paralipomenon cum prologo
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Fol. 121v - 131v Ezras I, II cum prologo
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Fol. 171v - 173v Ecclesiastes cum prologo
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Fol. 179r - 191v Ecclesiasticus cum prologo
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Fol. 237v - 248v Duodecim prophetae minorum
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Fol. 249r - 264r Maccabaeorum I, II cum prologo
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Fol. 265r - 273v Evangelium secundum Matthaeum cum prologo
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Fol. 273v - 279v Evangelium secundum Marcum cum prologo
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Fol. 279v - 289v Evangelium secundum Lucam cum prologo
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Fol. 289v - 296v Evangelium secundum Johannem cum prologo
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Fol. 296v - 313r Epistolae Pauli apostoli cum prologis
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Fol. 321r - 325r Epistolae catholicae cum prologis
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Fol. 325r - 329r Apocalypsis (die Bücher Ruth und Samuhel fehlen)
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Fol. 329v - 339v (dreispaltig) Interpretatio nominum hebraeorum (Stegmüller 10278)
Inhaltsangabe (nach:
Schulten)
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Bl. 2r - Als Prolog Beginn des Briefes des hl. Hieronymus an Paulinus über alle Bücher der Hl. Schrift. Goldinitiale F. Hieronymus thronend übergibt ein Schriftband an den vor ihm stehenden Paulinus.
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Bl. 4r - Beginn des Buches Genesis.
Zierleiste mit sechs Szenen. Eine blaue Blattranke bildet sechs Spitzovale. Darin thront Gott Vater im Bildtypus Christi, oben mit der Weltkugel zwischen zwei Engeln (l), darunter Scheidung von Wasser und Erde (2), der Thronende hält in jeder Hand ein Bäumchen (3), er hält in der einen Hand die Sonne, m der anderen den Mond (4), Gott trägt in seinen Händen Vogel und Fisch (5), er erschafft Eva aus der Seite Adams (6).
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Bl. 16v - Beginn des Buches Exodus mit
Goldinitiale H. Ein Hebräer mit Stab führt einen Esel, auf dem eine Frau sitzt.
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Bl. 28r - Leviticus.
Goldinitiale V. Gott Vater mit Buch spricht mit Moses vor einer dreibogigen Gebäudearchitektur (Bundeszelt?)
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Bl. 36r - Buch Numeri.
Goldinitiale L aus Drachen, Blüten und Ranken.
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Bl. 45v - Deuterononium.
Goldinitiale H. Moses spricht aus einem Buch zu den Juden.
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Bl. 54v - Buch Josue.
Goldinitiale E. Josue in Harnisch und Mantel spricht zu zwei israelitischen Soldaten. Am Himmel die Sonne (10,12-15).
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Bl. 60v - Buch der Richter.
Goldinitiale P. Dalila schneidet Samson, der im Schoß einer Frau ruht, mit einer Schere die Locken seiner Haare ab (16,4-21).
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Bl. 68r - Prolog über die Bücher der Könige.
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Bl. 68v - 1. Buch der Könige (1 Samuel)
Goldinitiale F mit langem Zierstreifen. Hanna übergibt den Knaben Samuel dem Priester Eli, der unter der Doppelarkade eines Gebäudes (Haus Jahwes zu Silo) thront (1 Sam. 1,24-28).
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Bl. 77v - 2. Buch der Könige (2 Samuel)
Goldinitiale P. David läßt den Amalekiter töten, der ihm die Nachricht vom Tode Sauls und Jonathans überbrachte (1 Sam 1,13-16).
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Bl. 85r - 3. (1.) Buch der Könige.
Goldinitiale E. Zadok und Nathan gießen Öl über das Haupt Salomos (1,34 und 39).
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Bl. 94v - 4. (2.) Buch der Könige.
Goldinitiale P. Zwei Engel entrücken Elias im feurigen Wagen (2,1).
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Bl. 103v - Prolog zu Paralipomenon und Beginn (1. Chronik).
Goldinitiale A. Saul stürzt vom eigenen Schwert durchbohrt vom Esel (10,4).
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Bl. 111v, 112r - Prolog zu Paralipomenon 2 und Beginn (2 Chronik).
Ohne Goldinitialen.
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Bl. 121r, 122v - Prolog des Buches Esdras und Beginn mit
Goldinitiale I. Blaue Rauten, farbige Rosetten und Rankenwerk auf Goldgrund.
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Bl. 124v - Beginn des Buches Nehemias
ohne Goldinitiale.
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Bl. 127v - Beginn des 2. Buches Esdras
ohne Goldinitiale.
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Bl. 132r - Prolog und Beginn des Buches Tobias.
Goldinitiale T. Der blinde Tobias belehrt seinen Sohn Tobias vom Krankenbett aus (4,3-21).
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Bl. 134v - Prolog und Beginn des Buches Judith.
Goldinitiale A. Enthauptung des Holofernes.
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Bl. 138v - Prolog mit Beginn des Buches Esther.
Goldinitiale J. Rauten mit goldenen Rosetten. Dazwischen goldene Blüten und farbige Blattranken auf blauem Grund.
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Bl. 142r, v - Prolog und Beginn des Buches Job.
Goldinitiale V. Der kranke Job in der Asche erhält Vorwürfe von zwei Frauen (2,7-9).
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Bl. 149r - Beginn der Psalmen Davids.
Goldinitiale B. David spielt die Zither, über ihm kommt aus den Wolken die nimbierte Taube des Hl. Geistes herab.
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Bl. 151v - Ps. 26.
Initiale D. David schleudert einen Stein auf den Riesen Goliath.
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Bl. 153r - Ps. 38.
Goldinitiale D. Zwei Männer krönen und salben einen König (vgl. Bl. 85r ).
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Bl. 154v - Ps. 51.
- Ps. 52.
Goldinitiale Q. Michael tötet den Drachen.
Initiale D. Ein Mann durchbohrt einen König mit der Lanze.
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Bl. 156r - Ps. 68.
Initiale S aus Drachen und Ranken auf Goldgrund.
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Bl. 158r - Ps. 80.
Goldinitiale E. Zwei Stiere ziehen einen zweirädrigen Wagen mit dem Bundeszelt (?). Juden im Hintergrund.
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Bl. 159v - Ps. 97.
Ps. 101 -
Goldinitiale C. Eine Frau reicht dem bettlägerigen König eine Schüssel (David und Abisag?).
Goldinitiale D. Stehender segnender Bischof.
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Bl. 165r - Prolog mit Beginn des Buches der Sprüche Salomos.
Goldinitiale P. König Salomon übergibt einem sitzenden Schüler ein Buch.
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Bl. 171v - Prolog und Beginn des Buches Ecclesiastes.
Goldinitiale V. Der gekrönte Sohn Davids, Ecciesiastes, liest seinen Zuhörern vor.
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Bl. 173v - Das Buch der Lieder Salomos (Canticum canticorum).
Goldinitiale O. Der gekrönte Christus krönt die Braut (Maria) unter einer doppelten Dreipaßarkade auf der blumigen Himmelswiese über einem Torbogen.
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Bl. 175r - Einführung und Beginn des Buches der Weisheit.
Goldinitiale D. Ein thronender König belehrt mit erhobenem Finger zwei Männer. Nach dem Prolog des Jesus Sirach.
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Bl. 179v - Beginn des 2. Buches der Weisheit (Ecclesiasticus).
Goldinitiale O. König mit gefalteten Händen empfängt von der Hand Gottes aus den Wolken ein Schriftband.
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Bl. 192r - Prolog und Beginn des Buches Jesaias.
Goldinitiale V. Thronender Prophet mit V-förmigem Schriftband.
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Bl. 203v - Prolog und Beginn des Buches Jeremias.
Goldinitiale H. Thronender Prophet, der zum Himmel zeigt.
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Bl. 219v - Nach dem Propheten Baruch folgt der Prolog und Beginn des Buches Ezechiel. -
Goldinitiale E. Sitzender Prophet mit Schriftband.
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Bl. 232v - Nach dem Prolog Beginn des Propheten Daniel.
Goldinitiale A. Daniel mit Schriftband vor dem thronenden König.
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Bl. 238r - Nach dem Prolog Beginn des Propheten Oseas.
Goldinitiale V. Das Antlitz Gottes erscheint dem sitzenden Propheten in den Wolken.
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Bl. 239r - Prolog und Beginn des Propheten Joel.
Goldinitiale V. Ähnliches Bild wie Bl. 238r
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Bl. 240r - Prolog und Beginn des Propheten Amos.
Goldinitiale V. Ein Mann bearbeitet mit einer Hacke einen braunen Erdhügel.
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Bl. 241v - Prolog und Beginn des Propheten Abdias.
Goldinitiale V. Ein Mann und eine Frau in einem Ruderboot ziehen einen Mann aus dem Wasser.
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Bl. 242r - Prolog und Prophet Jonas.
Goldinitiale E. Im unteren Teil des Buchstabens verschlingt unter Wasser ein Fisch den Propheten. Oben eine farbige Blattranke.
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Bl. 242v - Prolog und Prophet Michäas.
Goldinitiale V. Thronender Prophet mit U-förmigem Schriftband.
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Bl. 243v - Prolog und Prophet Nahum.
Goldinitiale H. Thronender Prophet mit Schriftband.
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Bl. 244r - Prolog und Prophet Habacuc.
Goldinitiale H. Thronender Prophet mit Schriftband nach rechts sich wendend.
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Bl. 245r - Prolog und Prophet Sophonias.
Goldinitiale V. Hirte mit Ziegen und Widdern auf bewachsenem braunen Hügel. Aggäus (Bl. 245v ) und Zacharias (Bl. 246r ) beginnen nach den Prologen mit farbigen Initialen I auf Goldgrund (Drachen- und Rankenwerkfüllungen).
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Bl. 248r - Prolog und Prophet Malachias.
Initiale H. Thronende Madonna mit rotem Apfel in der Rechten. Das Jesuskind besteigt ihren Schoß und kost ihre Wange.
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Bl. 249r - Prologe und Beginn des 1. Buches der Machabäer.
Goldinitiale E mit einem reitenden Ritter in Rüstung mit Schild und Schwert.
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Bl. 258r - 2. Buch der Machabäer.
Initiale P mit drei stehenden gewappneten Rittern.
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Bl. 265r - Prolog und Beginn des Matthäusevangeliums.
Goldinitiale L. Ein Prophet mit Judenhut vor gewappneten Soldaten weist auf das Bild Christi hin, das oben in den Wolken erscheint (Vorfahren Jesu?).
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Bl. 274r - Nach dem Prolog (Bl. 273v ) Beginn des Evangeliums nach Markus.
Goldinitiale I. Markus mit Buch steht auf einem Löwen.
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Bl. 279v - Prolog und Beginn des Lukasevangeliums.
Initiale F. Thronender Evangelist mit Schreibgerät. Er hält sein Haupt mit der Linken. Rechts ein Schreibpult mit Buch und der Stier als Attribut.
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Bl. 289v - Prolog und Beginn des Evangeliums nach Johannes.
Goldinitiale I. Johannes thront nach rechts gewendet und schreibt auf einem Pult. Rechts unter dem Pult das Attribut des Adlers.
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Bl. 296v - Prolog und Beginn des Römerbriefes.
Goldinitiale P. Paulus stürzt vom Pferde. Oben der nimbierte Kopf Christi in Wolken, von denen vier rote Strahlen auf Paulus niedergehen.
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Auf Bl. 299v - 304v stehen beide Korintherbriefe. Es folgen die Briefe an die Galater (304v - 305r ), Epheser (305v - 306v ). Philipper (306v - 307v ), Kolosser (307v - 308r ), Thessalonicher I und II (308r - 309r ), Timotheus I und II (309r - 310v ).
Bei den Anfängen der genannten Paulusbriefe sind die Initialen in blauem und rotem Rankenwerk ausgeführt.
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Bl. 311r - Beginn des Hebräerbriefes.
Goldinitiale M. Der hl. Paulus ist stehend mit Buch und Schwert wiedergegeben.
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Bl. 313v - Beginn der Apostelgeschichte.
Goldinitiale P. Eine nimbierte thronende Gestalt mit roter und weißer Kopfbedeckung hält mit der Linken ein weißes vasenförmiges Gefäß empor. Rechts neben ihr auf dem Thron zwei büchsenförmige Gefäße mit Deckel.
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Blatt 321r - 329r enthält die Briefe des hl. Jakobus, 1 und 2 Petrus, 1 und 2 Johannes und den Judasbrief. Den Schluß bildet die Geheime Offenbarung des Johannes. Daran schließt auf den Blättern 329v - 339v ein alphabetisches Namensregister an.
Inhaltsangabe (nach:
JafféWattenbach)
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Fol. 329r - 339v . Nominum Hebraicorum interpretationes ordine litterarum dispositae (Cf. Hieronymi Opp. ed. Vallarsius, T. III, 537 sqq. ).
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Folio primo manu saeculi XV versus incompti de ordine librorum inscripti sunt. qui sequuntur:
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Versus bis bini sequentes bis quoque trini Quinque libri Moysi, Genesis Exo Levi Nume Dic quintum Deutro; post hos Iosue Iudicum Ruth Libri regum quatuor, duo sunt Paralipomenon; Est Esdras primus, Neomi Esdrasque secundus Post lege Tobiam, Iudith, Hester, Iob quoque, Psalmos Tunc Parabo simul Ecclesias, Canti, Sapi, Eccles Hinc Ysai, Ieremi, Baruch, Esechi Danielque Bis sex prophete Osee, Iohel, Amos, Abdi Iona, Michee, Naun, Abacuc, iunge Sophon Agee Et Zachari Malachi; numerantur post Machabei. Sunt ewangelia quatuor: Math, Mar, Lu, Iohannes. Quibus finitis, recitantur epistola Pauli Prima canit ad Rom sequitur Corinth Galath Ephe Tum Philipe, Colosen, Tessolo, Tymo, Tit, Philem, Hebre Postremo notes hic scriptos actus apostol Canonicam Iacobi, Peter, Io, Iud, Apochalipsim.
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Praeterea in eodem folio haec leguntur, alia eiusdem saeculi manu scripta: Hunc librum emit venerabilis ac nobilis dominus Mauricius comes de Speigelbergh, canonicus maioris ecclesie Coloniensis ac prepositus Embricensis Traiectensis diocesis, ab Iohanne Gurdelmecher cive Coloniensi, presentibus patre dicti Iohamiis Adriano Coci de Goirl et me Nicolao Tweenberg bedello studii Coloniensis iurato, qui hec propria mea manu in veritatis testimonium scripsi subscripsi et signavi. per me Nicolaum de Twenberg notarium publicum et dicti studii bedellum iuratum.
Inhaltsangabe (nach:
Glaube und Wissen)
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Titel: Merkverse zur Anordnung der biblischen Bücher (15.Jh.).
1r
Vermerk über den notariell beglaubigten Verkauf der Handschrift durch den Kölner Johannes Gurdelmecher an Moritz Graf von Spiegelbergh (15.Jh.) Hunc librum emit venerabilis ac nobilis dominus Mauricius Comes de Speigelbergh canonicus maioris ecclesie Coloniensis ac prepositus Embricensis Traiectensis diocesis ab Johanne Gurdelmecher cive Coloniensi, presentibus patre dicti Iohannis Adriano Coci de Goirl et me Nicolao de Tweenberg, Bedello studii Coloniensis iurato, qui hec propria mea manu in veritatis testimonium scripsi subscripsi et signavi. Per me Nicolaum de Twenberg Notarium publicum et dicti studii Bedellum iuratum (Jaffé/Wattenbach 1874, S.2 ).
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Wenn nicht anders vermerkt, zu Beginn der Bücher mehrzeilige Fleuronnée-Initialen.
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2r Prolog. F(Rater Ambrosius): Hieronymus übergibt einem Boten den Brief an Paulinus in Form eines Schriftbandes.
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3v Prolog D(Esiderii mei).
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4r Genesis I(N principio): sechs Schöpfungsszenen.
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16v Exodus h(Ic sunt nomina): Rückkehr des Moses nach Ägypten.
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28r Leviticus V(OCAVIT autem): Gottvater und Moses vor Arkadenarchitektur.
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36r Numeri L(OCUTUS EST) .
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45v Deuteronomium h(EC sunt VER ba): Moses spricht zu den Israeliten.
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54r Josua E(T FACTUM est): Josua befiehlt im Beisein von zwei Soldaten der Sonne, still zu stehen.
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60r Richter P(OST MORTEM Josue): Samson schläft im Schoß der Delila, ein Diener schneidet ihm eine Haarlocke ab.
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68v Könige 1 F(UIT VIR UNUS): Hanna übergibt den Knaben Samuel dem Priester Eli.
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77v Könige 2 F(Actum est): David läßt den Amalekiter töten, der ihm die Nachricht vom Tode Sauls und Jonathans überbrachte.
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85r Könige 3 E(T REX David): Salbung Salomos durch Zadok und Nathan.
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94v Könige 4 P(REVARICATUS est): Elia wird von zwei Engeln im Feuerwagen entrückt.
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103v Chronik 1 A(DAM SETH ENOS): Saul stürzt vom eigenen Schwert durchbohrt vom Esel.
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112r Chronik 2 C(ONFORTATUS EST).
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122r Esra 1 I(N anno primo): Ornamentinitiale mit Blütenranken und Drachenmotiv.
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124v Buch Nehemia V(erba Neemie).
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132r Tobias T(OBIAS EX TRI bu): der blinde Tobit belehrt seinen Sohn Tobias vom Krankenbett aus.
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134v Judit A(RFAXAT itaque): Judith enthauptet Holofernes in seinem Bett.
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138v Ester I(N DIEBUS Assueri): Ornamentinitiale auf blauem Grund mit goldenen Rosetten, Blüten- und Blattranken.
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142v Job V(IR ERAT IN TER ra): der von Geschwüren geplagte Job wird von zwei Frauen verspottet.
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149br Psalmen. Ps1 B(EATUS VIR): David auf der Harfe spielend, von der Taube des Hl. Geistes überfangen.
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151v Ps26 D(OMINUS illuminatio mea): David mit Steinschleuder im Kampf gegen Goliath.
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153r Ps38 D(IXI CUS todiam): Salbung und Krönung Davids.
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154v Ps51 Q(UID GLO riaris): Kampf des Erzengels Michael mit dem Drachen.
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154v Ps52 D(IXIT IN sipiens): Selbstmord König Sauls.
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156r Ps68 S(ALVUM me fac): Initiale mit zwei Drachen.
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158r Ps80 E(XULTATE Deo): Rückführung der Bundeslade.
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159v Ps97 C(antate Domino): König David und Abischag.
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159v Ps101 D(omine exaudi): hl. Bischof.
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161r Ps109 D(ixit Dominus).
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165r Sprüche P(ARABOLE Salomonis filii David regis): thronender König Salomo übergibt sein Buch an Rehoboam.
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171v Prediger V(ERBA ECC lesiastes filii David): Ecclesiastes, der Sohn Davids, belehrt eine Gruppe von Zuhörern.
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173v Hoheslied O(SCULETUR me osculo oris sui): Marienkrönung.
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175r Buch der Weisheit D(ILIGITE IUSTI ciam): thronender König Salomo belehrt zwei vor ihm stehende Männer.
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179v Jesus Sirach O(MNIS sapientia a Domino Deo est): König mit gefalteten Händen empfängt von der Hand Gottes aus den Wolken ein Schriftband.
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192r Isaias V(ISIO YSAIE filii Amos): thronender Prophet mit geschwungenem Schriftband.
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203v Jeremias H(EC SUNT) : thronender Prophet mit dem rechten Zeigefinger nach oben weisend.
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216v Klagelieder Q(uomodo sedet).
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218r Baruch E(T haec verba libri).
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219v Ezechiel E(st in tricesimo anno): Prophet mit Spruchband und erhobenem rechten Zeigefinger.
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232v Daniel A(NNO TERCIO regni Ioachim): Daniel mit Schriftband vor dem thronenden König Nebukadnezzar.
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238r Osee V(ERBUM DOMINI quod factum): dem Propheten erscheint das Antlitz Gottes in den Wolken.
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239v Joel V(ERUM [!] DOMINI quod factum est ad Ioel): dem Propheten erscheint das Antlitz Gottes in den Wolken.
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240v Amos V(ERBA AMOS QUI FU it): junger Mann bearbeitet mit einer Spitzhacke einen Erdhügel.
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241v Abdias V(ISIO ABDIE Hec dicit Dominus): Jonas wird von zwei Männern aus einem Ruderboot ins Wasser geworfen.
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242r Jonas E(T FACTUM est verbum Domini): Blattranke/Jonas wird vom Walfisch ausgespien.
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242v Michäas V(ERBUM quod factum est): Prophet mit Schriftband.
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243v Nahum h(ONUS Ninive liber visionis): Prophet mit Schriftband.
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244r Habakuk h(ONUS quod vidit Abacuc): Prophet mit Schriftband.
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244v Gesang des Propheten Habakuk D(omine audivi audicionem).
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245r Sophonias V(ERBUM Domini quod factum est): Hirte mit Ziegen und Widdern auf hügeligem Gelände.
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245v Aggäus I(N anno secundo Darii regis Persarum): Randleisteninitiale mit Tier.
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246r Zacharias I(N mense octavo): Randleisteninitiale mit Flechtbandfüllung.
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248r Malachias H(ONUS verbi Domini ad Israel): thronende Muttergottes mit Kind.
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249r Makkabäer 1 E(T factum est): reitender Ritter in Rüstung mit Schild und Schwert.
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258r Makkabäer 2 F(RATRIBUS qui sunt): drei stehende Ritter in Rüstung mit Schwert.
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265r Matthäusevangelium L(IBER GENERACIONIS): Bündniserneuerung zu Sichem (?).
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274r Markusevangelium I(hesu Christi filii Dei sicut scriptum est in Esaja propheta): Evangelist Markus.
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279v Lukasevangelium F(UIT IN DIEBUS) : Evangelist Lukas.
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289v Johannesevangelium I(N PRINCIPIO): schreibender Evangelist Johannes.
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296v Römerbrief P(AULUS vocatus apostolus segregatus): Bekehrung des Saulus.
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299v 1. Korintherbrief P(AULUS VOCATUS apostolus).
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302v 2. Korintherbrief P(AULUS APOS tolus Ihesu Christi).
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304v Brief an die Galather P(AULUS APOS tolus non ab hominibus).
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305v Epheserbrief P(AULUS APOSTOLUS Christi).
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306v Philipperbrief P(AULUS ET TYMO theus).
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307v Kolosserbrief P(AULUS APOS tolus Christi).
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308r 1. Thessalonicherbrief P(AULUS ET SIL vanus).
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308v 2. Thessalonicherbrief P(AULUS ET Silvanus).
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309r 1. Brief an Timotheus P(AULUS apostolus Christi).
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310r 2. Brief an Timotheus P(AULUS apostolus Christi).
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310v Titusbrief P(AULUS servus Dei).
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310v Brief an Philemon P(AULUS vinctus Christi).
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311r Hebräerbrief M(ULTIPHAR iam multisque modis): Apostel Paulus mit Schwert und Buch.
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313v Apostelgeschichte P(RIMUM QUIDEM sermonem): nimbierte thronende Gestalt hält mit der Linken ein helles Gefäß empor; neben ihr auf der Thronbank zwei weitere Gefäße (Lukas als Arzt).
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321v Jakobusbrief I(Acobus Dei et Domini).
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322r 1. Petrusbrief P(Etrus apostolus Ihesu).
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323r 2. Petrusbrief S(ymon Petrus servus).
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323v 1. Johannesbrief Q(Uod fuit ab initio).
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324v 2. und 3. Johannesbrief S(enior Gaio carissimo quem); Judasbrief I(Udas Tadeus).325r Offenbarung des Johannes A(Pocalypsis Ihesu Christi): Initiale ausgespart.
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Titel: Alphabetisches Namensregister
329v - 339v
Adam-Zeth. (Prologe: Stegmüller 284, 285, 311, 323, 328, 327, 330, 333, 323 + 1590, 335, 341 + 343, 344, 357, 350, 457, 455, 462, 468, 26, 482, 487, 491, 492, 494, 500 + 499, 507, 511, 510, 515, 512, 513, 519 + 517, 524, 521, 526, 528, 531, 534, 538 + 535, 539, 543, 3715/3716, 547, 553 + 551, 590, 607, 49, 620, 624, 685, 699, 707, 715, 728, 736, 747, 752, 765, 772, 780, 783, 794, 640, 809, 839 ).
Inhaltsangabe (nach:
Anderson)
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FC "2./ Jaffé, codex 2, saec. XIII. continet folia 339./ Hieronymi bibliotheca divina." (19c title).
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FEL R : "2" (shelf mark). V : Blank.
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1r "39" (earlier shelf mark); mnemonic verses for the books of the Bible, added in 15c hand,
Followed by 15c notarial notice of purchase of this codex, in a different hand from the verses (see owner marks, above).
Incipit: Versus bis bini sequentes bis quoque trini...
Literatur: Jaffé-Wattenbach, pp. 1-2 (= [bibl]Walther 20247a[/bibl] , taken from this ms.).
Explicit: ...Jo. Jud. Apochalipsim.
-
Titel: Vulgate Bible
Titel: Incipit epistola sancti Ieronimi ad paulinum de omnibus divine hystorie libris.
2ra - 329ra (1)
.
Scriptural books, preceded by prologues, are present in following order (numbers in parentheses indicate prologue number in Stegmüller): Genesis (284, 285), Exodus, Leviticus, Numbers, Deuteronomy, Joshua (311), Judges, Ruth presented as cap. 20(second half)-23 of Judges, I-IV Kings (= I-II Samuel + I-II Kings; 323), I-II Chronicles (= Paralipomenon; 328), I Ezra (330), Nehemiah, III Ezra entitled "II Esdras", Tobit (prol. not in Stegmüller: "Tobi filius aniahel ex tribu... [= Berger, Les Préfaces.. . (Paris 1904) nr. 47 ]; and 332), Judith (335), Esther (341, 343), Job (text expl. "...et plenus dierum. Sic interpretatur de syriaco libro in terra aquilone inhabitans ... filiorum esau filius baldac" [cf. Jerome's translation from the Septuagint, PL 29:118 and notes 117-118 , and P. de Lagarde, Die Hieronymus Übertragung der griechische Übersetzung des Iob: Mittheilungen 2 (Göttingen 1887), p. 237 (not seen) ; see also notes in Sabatier, Bibliorum Sanctorum.. . I (1743), pp. 908-909 ; prol. 344, 357, 350), Psalms, Proverbs (457, 455 [expl. "...dubiis commendare"]), Ecclesiastes (462), Song, Wisdom (468), Ecclesiasticus, Isaiah (482), Jeremiah (487), Lamentations, Baruch (491), Ezekiel (492), Daniel (494), Hosea (500, 499, 507), Joel (511, 510), Amos (515, 512, 513), Obediah (519, 517), Jonah (524, 521), Micah (526), Nahum (528 [expl. "...huius demonstrabitur"]), Habakkuk (531), Zephaniah (534), Haggai (538, 535), Zechariah (539), Malachi (543), I-II Maccabees (547, 553, 551), Matthew (590/591), Mark (607), Luke (Luke 1:1-4 ["Quoniam ... ueritatem"] before prologue 620), John (624), Pauline Epistles (prol. for Romans is actually capitula-list, written as continuous prose,
for other Pauline epistles: 684/685, 699, 707, 715, 728, 736, 747, 752, 765, 772, 780, 783, 793/794), Acts (640), Catholic Epistles (809; III John presented as 2 John cap. 2), Apocalypse (839). Acts placed between Pauline and Catholic Epistles. No prefaces for Psalms. No lists of capitula. In margin, f. 149v , after Job, "Albertus Mag.: Rationalis vita quae dissoluta...."; longer ending for Job marked with paragraph marker by later hand (at "Sic interpretatur..."). Nine-fold division of Psalter (ferial divisions--none for Ps. 109--plus Pss. 51 and 101). Blank pages or columns at ends of some scriptural books (see collation above).
Incipit: (Prol) Frater ambrosius tua michi munuscula perferens....
Incipit: "Paulus vocatus apostolus fidem romanorum predicare in uniuerso mundo...
Explicit: ...et ceteris adiutoribus eius
-
Autor: Anonymous
Titel: Glossary of Hebrew Names
329va - 339vb (2)
.
.
Cf. Stegmüller 10258 and 10278.
Incipit: Adam interpretur homo vel terrenus...
Explicit: ...Zeth - pavor uel uita uel uiuacitas.
Buchschmuck (nach:
Zensus)
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In der Handschrift finden sich 53 figürliche Darstellungen auf Goldgrund. Eine genaue Beschreibung dieser Miniaturen sowie Angaben über ihre Stellung in der Handschrift gibt W. Schulten, a.a.O.
Buchschmuck (nach:
Schulten)
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Jedes Blatt der Bibel ist mit zwei Kolumnen beschrieben. Reicher Initialschmuck. 53 figürliche Darstellungen auf Goldgrund. Sechs Ornamentinitialen unter Verwendung von Blattgold. Die nicht figürlichen Initialen sind in Rot und Blau gehalten und mit Rankenwerk und Rosetten reich verziert. Die Anfänge einiger Bücher, Briefe und Schriften sind dabei besonders reich geschmückt. Mit sicherem Federstrich vorgetragen, bilden sie oft grafische Kleinkunstwerke von Rang. Die meisten Kolumnen des Buches haben in ihrer ganzen Länge an einer Seite grafischen Schmuck in roter und blauer Farbe. In der Tierornamentik verwendet der Maler hauptsächlich schlanke Drachengebilde. Gemusterte Hintergründe, etwa ein farbiges Rautenmuster wie bei der Buchmalerei nach 1300, findet sich nicht. Das Gold der Hintergründe ist immer glatt und hoch poliert. Die Blatt- und Rankenornamente sprechen ebenfalls für eine Datierung des Buches vor 1300. Auch die sparsam verwendeten Architekturformen wirken altertümlich. Gotische Fialen oder Wimperge erscheinen nicht. Doch ist zum Beispiel die Marienkrönung (Bl. 173v ) bis in Einzelheiten der Gestik hinein schon dem nach 1300 üblichen Typus verwandt (Katalog Vor Stefan Lochner, 1974, Nr. 4, 7, 8 ). Auch die thronende Madonna (Bl. 173v ) ist bereits der Typus jener Madonnen, wie sie für Köln aus der Zeit um 1300 häufiger erhalten sind. - Die Darstellung der Schöpfungstage (Bl. 4r ) in einem senkrechten Bildfeld geht bis ins frühe 13. Jh. zurück. Die Brabanter Bibel (Brüssel Bibl. Roy. Ms. 2053) aus der Mitte des 13. Jhs. ist zu vergleichen. Sie ist in der Kölner Abtei St. Martin entstanden. Die Bibel des Heinrich-Heine-Instituts in Düsseldorf, Köln um 1310-1320 (Katalog Vor Stefan Lochner, Köln 1975, Nr. 71, Abb. 189 ) zeigt reicher entwickelte Formen, als die entsprechende Zierleiste unserer Bibel. Auch diese Bibel stammt aus dem Benediktinerkloster Groß St. Martin. Einflüsse von England, Flandern und Frankreich her sind Voraussetzungen für die Blüte der gotischen Buchmalerei des 13. und 14. Jhs. in Köln.
Buchschmuck (nach:
Glaube und Wissen)
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einzeilige Initialen in Blau oder Rot; Seitenüberschrift über je eine Doppelseite in roter und blauer Lombarde; mehrzeilige Fleuronnée-Initialen, sechs Ornamentinitialen z.T. auf Goldgrund und 51 historisierte Initialen mit Goldgrund und Deckfarben; Korrekturen und Bemerkungen in brauner Tinte auf dem Seiten- und Fußsteg (13.-15.Jh.).
Buchschmuck (nach:
Clemen)
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Zwei Kolumnen mit reichem Initialschmuck, zum Teil mit kleinen Bildchen, auf Goldgrund. Im Prolog Streifen mit Darstellung der sechs Schöpfungstage. Feine Malereien kölnischen Stils vom Ende des 13. Jh.
Buchschmuck (nach:
Anderson)
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Historiated initials for scriptural books and Psalter divisions (nine-fold); full-page historiated "I" f. 4ra (beginning of Genesis, days of creation). Pen-flourished prologue and chapter initials. Initial-space left blank on f. 325r (for Apocalypse).
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Tituli in red minuscules. Running titles (book titles) and chapter numbers in lumpy red and blue uncials with occasional ball decoration.
Geschichte der Handschrift:-
Johannes Gurdelmecher aus Köln (nach: Zensus)
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Moritz Graf von Spiegelbergh, Domkapitular in Köln (1406/07-1483). (nach: Zensus)
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Nach einem Eintrag des 15. Jhs. auf Bl. 1 wurde die Schrift durch den Domherrn Mauricius Graf von Speigelbergh von dem Kölner Bürger Johannes Gurdelmacher gekauft. (nach: Schulten)
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Johannes Gurdelmecher aus Köln verkaufte die Handschrift an Domkapitular Moritz Graf von Spiegelbergh (1406/07-1483) (1r). Darmstadt 2012. (nach: Glaube und Wissen)
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Nach einem Eintrag des 15. Jh. auf Bl. 1 von dem Kölner Bürger Johannes Gurdelmecher gekauft durch den Domherrn Mauricius Graf von "Speigelbergh". (nach: Clemen)
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15c notarial notice: "Hunc librum emit venerabilis ac nobilis dominus Mauricius Comes de speigelbergh canonicus maioris ecclesie Coloniensis ac prepositus embricensis traiectensis diocesis, ab Johanne gurdelmecher cive coloniensi, presentibus patre dicti Iohannis Adriano Coci de Goirl et me Nicolao de Tweenbergis Bedello studii Coloniensis iurato, qui hec propria mea manu in veritatis testimonium scripsi subscripsi et signavi. / Per me Nicolaum de Twenbergis Notarium publicum et dicti studii Bedellum iuratum" (f. 1r; ed. Jaffé-Wattenbach, p. 2 ); 19c-20c title and description (FPD), "2" (shelfmark, FEL); "15,48" (RPD). (nach: Anderson)
